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Neues von den Ruhrgebeatles

Wir vermissen unsere Treffen.
In vielen Telefonaten der letzten Wochen habe ich diese Botschaft der Ruhrgebeatles-Mitglieder gehört und zum
Schluss der Gespräche wünschte man sich gegenseitig, dass man bitte gesund bleibt. Man bringt die Hoffnung zum
Ausdruck, dass es bald wieder mit unseren StammtischTreffen klappt. Wie schön wäre es, sich bei der Begrüßung
herzlich in den Arm zu nehmen und die Freude der Begegnung zu spüren, sich wieder zu sehen, sich zu unterhalten, sich auszutauschen, einfach zusammen zu sein.
Mittlerweile, wenn Sie diese Ausgabe von „bochum macht spaß“ in den Händen halten und lesen, ist vielleicht das ein
oder andere Geschriebene schon wieder von der Aktualität
eingeholt worden.
Wir vermissen unsere gemeinsamen Unternehmungen.
Wir würden gerne langfristig planen und handeln, was das kommende Jahr angeht, doch wir müssen kurzfristig planen
oder auch wieder umplanen und letztendlich wieder Vieles verwerfen, was wir uns vorgenommen haben. Die Reisen
der Ruhrgebeatles zum Beispiel, können wir erst gar nicht für 2021 in Angriff nehmen. Diese Unsicherheit begleitet
uns einfach bei all unseren Gedanken und letztendlich muss trotzdem entschieden werden. Das bedeutet aktuell, dass wir keine Fahrten und Reisen im kommenden Jahr planen werden.
Aber was zeigt sich auch in diesen fürchterlichen Zeiten?
Wenn es auch nur Telefonate sind, kurze oder auch längere Gespräche, die untereinander zum Ausdruck bringen: „Hey,
wir sind da und reden miteinander“, oder man verabredet sich zu zweit und tauscht sich persönlich über Sorgen,
Probleme, Ängste oder auch über viele schöne Dinge, die das Leben auch jetzt für uns bereithält, aus. Ein paar Mal
im Jahr treffen, über unsere alten Zeiten reden, schöne Musik hören und stets die Beatles, unsere musikalischen Idole, auf dem Musikpodest halten. Das war der Ansatz.
Dass heute unsere musikalische-soziale Gemeinschaft mit mittlerweile ca. 85 Mitgliedern auf dem besten Weg ist,
das Miteinander und Füreinander im Alter zu leben, erfüllt mich mit sehr großer Freude.
Und wem haben wir das Alles zu verdanken?
Den Fab Four aus Liverpool, diesen verrückten vier Jungs vom Mersey River, diesen musikalischen Genies mit dem
Zeitgeist der 60-er Jahre, einfach die besten Jahre der Musikgeschichte. Wir sagen Danke an Paul, John, George
und Ringo. Durch Euch gibt es uns!
Liebe „bochum macht spaß“ Leser, liebe Bochumer:
Die Ruhrgebeatles wünschen Ihnen allen eine schöne Advents- und Weihnachtszeit.
Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie vor allem gesund.
Es grüßt Sie mit einem kräftigen „Glück auf“,

Ihr Norbert Fiedler

Mehr über die Ruhrgebeatles unter www.ruhrgebeatles.de
Wann unser nächster Stammtisch stattfinden wird, kann aktuell noch nicht mitgeteilt werden.

 

Ein halbes Jahr ist seit unserem letzten Stammtisch vergangen und endlich konnten wir uns in gemütlicher Runde wiedersehen.
Nicht wie gewohnt, mit einem gut geplanten Programm, sondern einfach in lockerer Runde.
Der Biergarten in unserem Stammlokal, in der Ritterburg, bietet einfach in diesen Zeiten eine besondere Atmosphäre und die idealen Möglichkeiten, gemäß den aktuellen Vorschriften zusammenzukommen, um sich endlich wiederzusehen.
Natürlich wird ein solcher Abend auch genutzt, um gezielte Informationen an die Mitglieder zu geben, denn es sind ja viele Probleme angefallen,  insbesonders geplante Reisen zu stornieren.
Aber ganz wichtig war, das unsere musikalische Gemeinschaft im Biergarten, an einem herrlichen Sommerabend, sich wieder treffen konnte.
Unser Wirt Martin Hartmann hat uns das möglich gemacht und alle konnten diesen gemeinsamen Abend genießen.

 

 

Wir hatten uns schon sehr auf unseren Jubiläumsstammtisch gefreut. Es sollte das insgesamt 30. Treffen werden, unter dem Motto „fünf Jahre Ruhrgebeatles“.

Es ist leider anders gekommen. Am Anfang kam es mir immer wie ein schlechter Traum vor. Aber ich bin in der Realität angekommen, habe die Situation angenommen und versuche mit einer positiven Grundeinstellung in den kommenden Monaten zu leben, zu arbeiten und die Möglichkeit zu nutzen, die doch viele freie Zeit sinnvoll zu gestalten.

Die Freude wächst natürlich förmlich mit den Gedanken, uns hoffentlich bald alle gesund wiederzusehen.

Aber, und da bin ich vielleicht einfach nur realistisch, das kann noch eine ganze Weile dauern.

Jetzt zeigt sich in dieser existentiellen Zeit der Zusammenhalt unserer musikalischen-sozialen Gemeinschaft. Die Kommunikation miteinander bzw. untereinander ist von wirklicher Bedeutung.

Ein wenig dem anderen zuhören, seine Sorgen teilen, Hilfe anbieten und einfach für eine kleine Zeit am Telefon füreinander da sein. Da kommt im Gespräch die Musik sicherlich nicht zu kurz, aber sie ist halt mehr eine momentane Randerscheinung. Es gibt halt andere Probleme, Gedanken, negative und positive Erlebnisse im Alltag, die man dann gemeinsam besprechen oder auch verarbeiten kann.

Für den Orga.-Kreis z.B. stehen ganz viele und wichtige Arbeiten an. Vor allem die geplanten Reisen in diesem Jahr müssen neu betrachtet werden. Nach gründlicher Analyse ist dann zu entscheiden ob sie stattfinden können oder verschoben werden. Absagen mussten wir schon den Besuch der Beatles Pfingst-Convention in Halle/ Saale. Wir stehen in enger Abstimmung mit den Organisatoren der Beatle-Week in Liverpool, die Ende August geplant ist und Ende Oktober soll das deutschlandweite Treffen der Beatles Stammtische in Aschersleben stattfinden.

Was wird aus unseren zwei monatlichen Stammtischtreffen in der Ritterburg? Viele Fragen auf die wir nach Diskussionen stets Antworten finden müssen. H E L P hätten die Beatles jetzt vielleicht gesungen. Aber in unserer Gemeinschaft zählt einfach ein anderer Song: WITH A LITTLE HELP FROM MY FRIENDS

Den nächsten Stammtisch Termin kann ich heute noch nicht bekanntgeben. Bitte schauen Sie einfach auf unsere Homepage unter www.ruhrgebeatles.de

Liebe Bochumer Bürgerinnen und Bürger, „bochum macht spaß“ ist ein Magazin indem stets positiv und mit Freude über unsere Stadt geschrieben wird. Bochum ist eine liebenswerte Stadt. Ich bin geborener Bochumer und lebe hier mit großer Freude. Lassen Sie uns die nächsten Monate gemeinsam angehen, immer mit der gebotenen Vorsicht, oder anders gesagt, mit dem nötigen Respekt den Mitmenschen gegenüber!

Bleiben Sie gesund und Glück auf!

Ihr Norbert Fiedler

 

 

Das besondere Museum

Mit den Beatles in Bochum: Er liebt sie, yeah, yeah, yeah!

Georg Howahl

14.03.2020 – 06:00 Uhr

Ein Beatles-Single- und CD-Abspieler: Norbert Fiedler zeigt ihn in der Sammlung der „Ruhrgebeatles“.

Foto: Ralf Rottmann / FUNKE Foto Services

 

Bochum.  Norbert Fiedler ist verrückt nach den Beatles, zeigt seine Sammlung gern Besuchern und mischt mit bei den „Ruhrgebeatles“. Nur eines bedauert er.

Um einen der umkämpftesten Streitpunkte der Popgeschichte gleich zu Beginn ein für alle Mal zu klären, die schwierige Frage also, wer denn wohl der fünfte Beatle war: Das war natürlich Norbert Fiedler, ein hinreißendes Gemälde der berühmten Fab Five mit dem Bochumer in der Mitte beweist das unwiderlegbar.

Doch Momentchen mal: Ehe jetzt ganze Heerscharen von Beatlemaniacs gegen diese kühne Behauptung Sturm laufen – sie ist zwar nur erfunden, aber schön wär’s doch. Denn Norbert Fiedler ist eben nicht der berühmt-berüchtigte fünfte Pilzkopf, auch wenn er auf einige Treffen mit Tony Sheridan zurückblicken kann, Autogramme von fast allen anderen infrage kommenden Ehrenbeatle-Kandidaten und ihren Getreuen zu Hause hat. Und natürlich von den Beatles selber (bis auf John, aber das wird ja wohl auch nicht mehr klappen)… Wenn er aber schon nicht der fünfte Beatle ist, so ist der doch einer der allerersten „Ruhrgebeatles“, ist der Motor jenes Stammtischs, zu dem mittlerweile mehr als 100 Beatles-Fans gehören. Und sie haben ihm im vergangenen Jahr zum 70. Geburtstag das besagte Gemälde geschenkt.

Warum Boris Becker ein Autogramm von Paul McCartney abstauben musste

Der vermeintliche Beweis: Norbert Fiedler als mutmaßlicher fünfter Beatle zwischen John, Ringo, Paul und George.

Foto: Ralf Rottmann / FUNKE Foto Services

 

Nun, es ist beileibe nicht das einzige prachtvolle Stück seiner Sammlung, die er nach Verabredung gern auch anderen Verehrern der fabulösen Vier aus Liverpool zeigt. John, Paul, George und Ringo zierten eben nicht nur Plattencover und den Bravo-Starschnitt („Der steht oben in einem anderen Raum“, der Größe wegen). Die Jungs zieren Bierdeckel, Flaschenöffner, Kissen, Portemonnaies, Wimpel, Mini-Kleider, Spitzentaschentücher, Plastikgitarren, Trinkgläser und Fingerhüte… Und natürlich gibt’s hunderte Figürchen, mit Wackelköpfen, im Sgt. Pepper’s-Outfit oder als dreidimensionale Version der Zeichentrick-Beatles aus dem „Yellow Submarine“-Film.

Fiedler ist ein unerschöpflicher Quell von Geschichten, etwa jener, dass einst Boris Becker persönlich ihm ein Autogramm von Paul McCartney besorgt hat, weil Fiedler selbst an dem freundlichen, aber bestimmten Bodyguard scheiterte.

„Das war mein größter Fehler im Leben, was die Beatles betrifft“

Wie im Film: Die Yellow Submarine der Beatles als Modell.

Foto: Ralf Rottmann / FUNKE Foto Services

 

Auch wenn Fiedler zig Auftritte der einzelnen Beatles gesehen hat (bis auf John, aber das wird ja wohl auch nicht mehr klappen), bedauert er vor allem eins: Dass er am 25. Juni 1966 nicht bei einem der beiden Konzerte der Bravo-Beatles-Blitztournee in der Essener Grugahalle dabeigewesen ist. „Das war mein größter Fehler im Leben, was die Beatles betrifft“, sagt er dazu. „Ich war 17. Und ich wusste lange wirklich nicht, warum ich das nicht gemacht habe. Mein Bruder hat es mir erklärt: Es war eine Sache des Geldes.“ Fiedler verdiente damals 100 Mark brutto, 50 Mark gingen als Kostgeld ab. Vom verbliebenen Geld kaufte Fiedler damals meist Original-Tonbänder der Beatles-Alben, pro Stück 26 Mark. „Es war eine gute Investition“, sagt Fiedler, der sich heute noch über die exzellente Tonqualität der sehr seltenen Bänder freut, das von „Revolver“ ist sogar unterschrieben vom Gestalter Klaus Voormann. Aber: Für eine Karte zum Live-Erlebnis reichte das Geld dann doch nicht mehr. Heute hat Fiedler mehrere Original-Tickets von diesem Tag an der Wand hängen, das Bedauern aber bleibt.

16.000 Beatles-Fans – und jeder hat ein anderes Konzert gesehen

Links als Plastik-Pilzköpfe, rechts unter der Glasglocke im Sgt. Pepper’s-Outfit.

Foto: Ralf Rottmann / FUNKE Foto Services

 

„Vielleicht ist es deswegen für mich heute so spannend, die Geschichten zu diesem Konzert zu sammeln“, berichtet er von seinem aktuellen Vorhaben, möglichst viel von jenen zu erfahren, die dabeigewesen sind. Zum Beispiel? „Ein katholisches Mädchen aus Coesfeld, das von zu Hause ausbüxt und sich mit ihren Eltern fast überwirft, um zum Beatles-Konzert zu kommen. Das ist einfach spannend.“

Zweimal spielten die Beatles an diesem Tag, nachmittags und abends, jeweils vor 8000 jungen Fans – und beinahe genau so viele Perspektiven dürfte es auf diese Auftritte geben: „Einer hat neulich erzählt: Es wurde dunkel und ein Scheinwerfer fiel auf die Drums von Ringo. Ein anderer sagt: Nein, das wurde gar nicht dunkel.“

Die Begeisterung liegt in der Familie

Was der eine vielleicht als besonderen Moment erlebt hat, mag ein anderer gar nicht wahrgenommen haben. Wer damals dort war, kann sich gern bei Fiedler melden. Wer weiß, vielleicht kommt seine Schilderung irgendwann prominent in die Sammlung der „Ruhrgebeatles“. Und dank Fiedlers Sohn Glen, unabhängig vom Vater ebenfalls Beatles-besessen, kann der Sammler beruhigt in die Zukunft schauen: „Es kommt alles in gute Hände.“

> Das liebste Ausstellungsstück: „Sie liebt mich“, die Fehldruck-Single

Das Lieblingsstück von Norbert Fiedler am Montag den 9. März 2020 in seiner Sammlung der Ruhrgebeatles in Bochum.

Foto: Ralf Rottmann / FUNKE Foto Services

 

An solch ein Schätzchen muss man erstmal rankommen: Die Beatles auf Deutsch, im Jahr 1964 aufgenommen mit einigem Widerwillen der Liverpooler auf Wunsch des EMI-Labels OdeonRecords, mit einem eiligst über Nacht übersetzten Text von Radio-Luxemburg-Moderator Camillo Felgen. Und dann auch noch das: Auf der Hülle steht zwar richtig der Titel der A-Seite „Komm, gib mir deine Hand“, aber die B-Seite trug natürlich nicht den Titel „Sie liebt mich“, sondern „Sie liebt DICH“.

„Diese Single ist weit vorn, weil sie meine Sammlung wieder angestoßen hat“, erzählt Norbert Fiedler, der die Platte geschenkt bekommen hat. Er recherchierte, stellte fest, dass es nicht viele davon gibt – und geht seitdem im Internet oft auf die Jagd nach solchen Raritäten. Am Geldwert bemessen ist die Single zwar kein Vermögen wert, aber für Norbert Fiedler ist sie unbezahlbar.

Mehr Infos unter ruhrgebeatles.de. Besichtigung der Sammlung nach vorheriger Absprache: 0172/2820130

 

 

 

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Neues von den Ruhrgebeatles

2020 Ruhrgebeatles On Tour

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter den Ruhrgebeatles. Sicherlich mit dem Höhepunkt des deutschlandweiten Beatles-Treffen aller Stammtische am 26.10.2019 im EBZ Bochum. Die Gäste unserer Stadt haben sich wohlgefühlt und sind mit guten Erinnerungen zurück nach Hause gefahren. Nur noch kurze Rückblicke auf 2019 und schon starten die Aktivitäten für das neue Jahr. Alle 2 Monate trifft sich unsere Gemeinschaft, daher sind 6 Stammtischtreffen wie jedes Jahr geplant. Schon im Mai geht es für ein paar Tage Richtung Halle / Leipzig. Sachsens Metropole, die sich mittlerweile zu einem Schmuckkästchen herausgeputzt hat, wird ein Ziel unserer Städtetour sein, aber auch Halle an der Saale ist einen Besuch der Ruhrgebeatles wert, vor allem, weil dort das größte Beatles-Museum Deutschlands beheimatet ist. Schon im August geht es dann weiter in die Heimatstadt der Beatles. Schon zum vierten Mal fliegen wir in die Stadt des Mersey Beats. Stets ist Liverpool Ende August die Hauptstadt in der Welt für alle Beatles-Fans. Zur Beatles-Week treffen sich die Fans in Liverpool, huldigen den Musikern und verfolgen die Spuren, die in der ganzen Stadt vorhanden sind. Im Oktober schließlich findet das 10. bundesweite Treffen aller Stammtische statt. Die Beatles-Freunde aus Aschersleben werden dann die Gastgeber sein. Von „Tief im Westen“ in 2019 geht es dann sozusagen „Tief in den Osten“ in 2020, aber auch weitere zahlreiche, kleinere Veranstaltungen sind und werden im Laufe des Jahres schon einmal spontan geplant. Wir freuen uns einfach, dass es unsere musikalisch-soziale Gemeinschaft gibt. Die Verbundenheit der Mitglieder zeigt sich u.a. auf den geplanten Reisen. Da ist jeder für den anderen da und falls es mal ein Problem gibt, wird das schnell gemeinsam gelöst.

Der nächste Stammtisch, der mittlerweile 29-te., findet am 20. Februar 2020, wie immer in der Ritterburg, statt. Mehr über die Ruhrgebeatles finden Sie auf unserer Homepage unter www.ruhrgebeatles.de oder besuchen Sie uns einfach bei Facebook.

Ihnen allen ein schönes und erfolgreiches, vor allem gesundes neues Jahr 2020. Glück auf!

Ihr Norbert Fiedler

 

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Neues von den Ruhrgebeatles

50 JAHRE ABBEY ROAD

Eigentlich sollte das neue Album zunächst „Everest“ heißen. Weit hergeholt wäre es nicht unbedingt gewesen, denn viele Musikkritiker sehen in dem Album noch heute den Gipfel der Pop Musik, eben das beste Album der Beatles, der populärsten Band der Welt. Aber Paul McCartney verwarf die Idee zum Foto-Shooting nach Nepal zu fliegen. McCartney sagte zum Cover: „Die Kreuzung lag direkt vor der Tür und wir hatten eine Idee. Lasst uns einfach rausgehen, einen Fotografen anrufen und über die Kreuzung laufen. In einer halben Stunde haben wir es hinter uns. Wir hingen im Zeitplan ziemlich hinterher und das Cover muss immer schon vor der Musik fertiggestellt sein, also schnappten wir uns den Fotografen Iain MacMillan, gaben ihm dreißig Minuten Zeit und liefen auf der Kreuzung hin und her.“

Die Aufnahme wurde am 8. August 1969 um 10 Uhr morgens aufgenommen (Abbey Road 3, Ecke Grove End Road). Das „Abbey Road“ Cover genießt genauso wie das von „Stg. Pepper Lonely Hearts Club Band“ bei Musikfreunden in der ganzen Welt einen Kultstatus. Das Album war das letzte, das George Martin mit den Beatles produzierte und es war auch das letzte Album, an dem alle vier Beatles gemeinsam als Gruppe arbeiteten. Das zuvor aufgenommene Album Let It Be wurde nach heftigen bandinternen Streitigkeiten

im März/April 1970 von dem damals sehr gefragten Produzenten Phil Spector fertiggestellt und erschien erst nach der offiziellen Trennung der Beatles. Trotz der immer zahlreicher werdenden persönlichen und geschäftlichen Differenzen, setzte sich aber in der Gruppe der Wille durch, nach der unerfreulichen Arbeit an Let It Be noch ein weiteres gemeinsames Album aufzunehmen. George Martin sagte dazu: „Let It Be ist eine so unglückliche Platte gewesen, dass ich wirklich glaubte, sie markiere das Ende der Beatles. Ich rechnete damit, nie wieder mit ihnen zu arbeiten. „Schade, dass es so enden muss“, dachte ich.

Daher war ich ziemlich überrascht, als Paul mich anrief und fragte: „Wir nehmen eine neue Platte auf, hast du Lust, sie zu produzieren?“ „Nur, wenn ihr mich genauso machen lasst wie früher“, lautete meine spontane Antwort. „Genau das haben wir vor“, sagte er. „John ist auch dabei?“ „Ja, Ehrenwort.“ Es wurde eine sehr schöne Platte. Ich glaube, es lag daran, dass alle der Meinung waren, es würde die letzte sein.“ 50 Jahre hat sich auch der Kult entwickelt, einmal über den berühmtesten Zebrastreifen der Welt zu gehen. Zahlreiche Ruhrgebeatles waren bereits in London und da ist es schon fast Pflicht, einmal über den legendären Zebrastreifen zu laufen.

Mehr über die Ruhrgebeatles unter www.ruhrgebeatles.de Unser nächster Stammtisch findet am 19.12.2019 wie immer in der Ritterburg statt.
Alles Gute, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in das neue Jahr!

Ihr Norbert Fiedler

 

Beitrag aus dem M.B.M.-Forum

Sabine Kramm:
Zum 9. Treffen der Beatles-Stammtische in Bochum am letzten Oktoberwochenende
Hiermit möchte ich mich noch einmal bei den einzigartigen Ruhrgebeatles ausdrücklich für das perfekt
organisierte Treffen in Bochum bedanken. Es hat einfach alles gestimmt. Dieses Treffen hat einmal mehr
gezeigt: Beatles-Fans sind eine Kraft! Immer noch.
Die von den Ruhrgebeatles liebevoll und professionell montierten Filme haben mir das Herz erwärmt ebenso wie
die toll klingende, stammmtischeigene Akustik-Band Ruhrgeabeatles on guitar mit nicht sooo häufig gehörten
Stücken wie „For No One“ oder auch „Twenty Flight Rock“ mit Dominik Schirmer. Dass Euer vergleichsweise
junger und dynamischer Bürgermeister teilgenommen und uns so herzlich begrüßt hat, war ebenso eine
Bereicherung wie der Bochum-Film. Für mich hat sich die 650-Kilometer-Anreise vollends gelohnt, da ich in so
kurzer Zeit so viele Eindrücke sammeln und Euren Lokalpatriotismus spüren konnte. Es hat sich auch als sehr
praktikabel, entspannend und günstig erwiesen, eine Location zu wählen, in der gleichzeitig die Übernachtung
möglich ist. Besonders habe ich mich gefreut, den jungen Beatles Treff Niederrhein näher kennen zu lernen, da
wir Rücken an Rücken saßen, uns die originell gestalteten Shirts bei der Ausrichtung unseres Blickes zur Bühne
schließlich ins Auge gefallen waren und wir somit ins anregende Gesrpräch gekommen sind. Schön, auch frühere
Reiseteilnehmer der Werner-Fleischer-Touren zu treffen, die Fahrten bleiben unvergesslich.
Die mitreißende junge Band Recartney war einfach nicht zu toppen, wir hatten sie bei unseren füheren
Beatlesfesten in Schwedt auch schon zu Gast. Die Titelauswahl war sehr passend, auch bei den Beatles-Stücken.
Haben wir nicht wieder schön getanzt… Wir sehen uns alle spätestens in Aschersleben! _______________________________________________________________________________________________

 

Artikel aus „bochum macht spaß“

Das war schon ein Hammer was der Bochumer Beatles-Fanclub „Ruhrgebeatles“ am Samstag den 26. Oktober auf die Beine gestellt hat. Aus ganz Deutschland kamen die Beatles-Stammtische nach Bochum und um es vorweg zu nehmen…ALLE fühlten sich pudelwohl. Vor ein paar Jahren wurde der Bochumer The Beatles-Stammtisch von einem kleinen Grüppchen gegründet, daraus gewachsen ist der Mitgliederstärkste Beatles-Stammtisch Deutschlands. Egal ob gemeinsame Konzertbesuche, Fahrten nach London und Liverpool oder die zahlreichen Stammtischabende in der Ritterburg an der Castroper Straße, der Stammtisch leistet allgemein eine super Arbeit und hat vielen Menschen ein zweites zu Hause gegeben. Auch an diesem besagten Samstag haben viele Mitglieder wieder geholfen, um vor allem den auswärtigen Fans Bochum von seiner besten Seite zu präsentieren, denn am Vorabend gab es bereits mit einigen Mitgliedern von anderen Stammtischen, einen Besuch im Starlight Express. Doch der Samstag selbst war nichts anderes als eine perfekte Veranstaltung. Schon im wohlfühlatmosphärigen Empfangsbereich des EBZ liefen Videoclips der Beatles auf einer Großbildleinwand und bis zum Einlass gab es erfrischende Kaltgetränke. Nach einer kurzen Begrüßung durften sich die knapp 200 Besucher an einem reichlichen Büffet erfreuen und danach ging es dann schon fast mit dem musikalischen Teil los. Oberbürgermeister Thomas Eiskirch hielt nach einem tollen Einführungsfilm der Bochum von seiner besten Seite zeigte eine kurze und unterhaltsame Rede, danach starteten auch schon die „Ruhrgebeatles on guitar“, eine Beatles-Coverband die sich aus Mitgliedern des Stammtisches zusammensetzt und einen mehr als ordentlichen Job erledigte. Die Anwesenden applaudierten laut und sichtlich glücklich. Nach weiteren Programmpunkten kam es dann zum Konzert der Beatles-Profi-Coverband „Re-Cartney“, welche europaweit größere Hallen bereist und im Terminkalender eines jeden Beatles-Fans bereits einen festen Platz hat. Die Band sorgte für pure Begeisterung und es dauerte genau einen Song um das Publikum abzuholen. Großes Kino. Um 23:30 Uhr gab es noch einen Mitternachtssnack und die Veranstaltung klang mit entspannten Gesprächen aus. Ein tolles Event und eine tolle Werbung für unsere Stadt! Ein Prost auf die Ruhrgebeatles. Premiere geglückt!

Text: Oliver Bartkowski

Bild: Ruhrgebeatles

 

 

Bochum.

Aus WAZ

Jürgen Boebers-Süßmann

Das deutschlandweite Treffen der Beatles-Stammtische steigt am Wochenende in Bochum. Norbert Fiedler hat das Ganze auf den Weg gebracht.

Wenn es um John, Paul, George und Ringo aus Liverpool geht, ist bei Norbert Fiedler nichts normal. Der Bochumer Junge vom Jahrgang 1949 ist nicht nur Beatles-Fan der ersten Stunde, sondern auch der Vorsitzende und der Motor des „Ruhrgebeatles“-Stammtisch, der sich regelmäßig in der „Ritterburg“ am Ruhrstadion trifft.

„Come Together“

An diesem Wochenende drehen Fiedler und sein Orga-Team allerdings ein noch größeres Rad: Am Samstag, 26. Oktober, steigt das 9. Deutschlandtreffen der Beatles-Stammtische. Erstmals in Bochum.

„Wir sind seit einem Jahr mit den Vorbereitungen zugange“, verrät Fiedler, der über 200 Gäste aus ganz Deutschland erwartet. Kaum zu glauben, wo überall es Beatles-Fanclubs gibt, in Viersen am Niederrhein ebenso wie in Aschersleben (Sachsen). Um alle unter dem Beatles-Motto „Come together“ zusammenzubringen, brauchte es einen richtig großen Saal; mit der Mehrzweckhalle der EBZ Business School im Springorum-Park wurde einer gefunden.

Bochum wird auch vorgestellt

Vier Stunden Programm sollen es wohl werden, vermutet Norbert Fiedler. Mit Live-Musik, unter anderem von den Coverbands „Ruhrgebeatles on Guitar“ und „ReCartney“, mit vielen Gesprächen und Erinnerungen. Und mit einer Hommage an die einzigartige „total verbaute Stadt tief im Westen“: „Natürlich möchten wir uns auch als Bochumer mit unserer Stadt den vielen Gästen angemessen präsentieren“, sagt Fiedler. Da könnte aus dem Abend leicht eine lange Beatles-Nacht werden, denn alle, die kommen, sind „positiv Verrückte“, deren privates Denken und Handeln sich (fast) ausschließlich um die Fab Four dreht.

Erinnerungen an die Blitztournee

Norbert Fiedler sind solche Anwandlungen nicht fremd. Im Keller seines Hauses hat der Bochumer in all den Jahren ein reichhaltiges Beatles-Materiallager angehäuft. Kaum zu glauben, was man da entdecken kann! Biergläser mit den Konterfeis der Liverpooler Jungs fehlen ebenso wenige wie Kaugummi-Papier mit ihren Gesichtern, Autogrammkarten mit Original-Unterschriften, Singles, rare LP-Pressungen, und, und, und.

Seine Familie kann diesen heftigen Beatles-Strudel kaum widerstehen. Ehefrau Britta mahnt zwar gelegentlich „Beat bitte in Maßen!“, hat aber natürlich trotzdem die Namensschildchen für die 220 Gäste des Jahrestreffens fein säuberlich eingetütet. Sohn Glenn

ist der „Statthalter“, wie Papa sagt. Er wird nicht nur Fiedlers Beatles-Fundus erben, sondern ist auch in der besagten „Ruhrgebeatles on Guitar“-Band aktiv.

Neues Projekt in Arbeit

Wenn das Jahrestreffen vorbei ist, ist selbstredend noch lange nicht Schluss „with the Beatles“. Norbert Fiedler hat schon das nächste Projekt in Arbeit: „Ich möchte möglichst viele Leute zur Bravo-Beatles-Blitztournee befragen und deren Erinnerungen dokumentieren.“ Die legendäre Tour fand im Juni 1966 statt, mit Auftritten der Beatles in Essen (Grugahalle), in München und Hamburg. Einen eigenen Rückblick kann Fiedler allerdings nicht beisteuern. „Ich war damals leider nicht mit dabei“, bedauert er.

INFO

Ruhrgebeatles-Stammtisch

Der Bochumer „Ruhrgebeatles“-Stammtisch wurde im Mai 2015 in Leben gerufen, schnell war der Teilnehmerkreis auf 30 Personen angewachsen. Heute sind es 80 Beatles-Fans, die sich regelmäßig treffen. Aktuell herrscht Aufnahme-Stopp; der Verwaltungs- und Betreuungsaufwand ist für die ehrenamtlichen Aktiven jetzt schon enorm.

Alle zwei Monate lassen die „Ruhrgebeatles“ die alten, für die Pop-Geschichte so bedeutenden Zeiten aufleben. Der Stammtisch versteht sich als soziale musikalische Gemeinschaft, man hilft sich gegenseitig und steht zusammen – nicht nur, wenn es um die Musik der Beatles geht.

 

Der nächste Stammtisch der Ruhrgebeatles findet am 19.12.2019 ab 17 Uhr in der Ritterburg statt.

Alles weitere über uns erfahren Sie unter www.ruhrgebeatles.de
Alles Gute und Glück auf!

Ihr Norbert Fiedler

 

 

 

Die RUHRGEBEATLES freuen sich auf ReCartney!