Der Bochumer Beatles-Stammtisch zählt in Bochum fast 100 Mitglieder und ist beinahe schon Kult. Seit über einem Jahr hat Präsident Norbert Fiedler in unserem Magazin eine eigene Kolumne und diese wird von vielen Lesern immer wieder gerne gelesen. Doch die Ruhrgebeatles sind mehr als nur ein Stammtisch,
sie unternehmen auch viel gemeinsam. Dieses Mal stand ein Besuch in der Fiege Brauerei an und unser Kollege Ralf Wohlbrecht begleitete die gut gelaunte
Gruppe. Weiterlesen

50 Jahre ist es mittlerweile schon her, dass die Beatles das weiße Album als Doppel-LP veröffentlichten, erstmals unter eigenem Label auf „Apple Records“. Als Beatles-Fan war das weiße Album etwas wirklich Besonderes, denn im Vorfeld wurde gemunkelt, dass George Martin, der Produzent der Beatles, sich gegen eine


Veröffentlichung eines Doppelalbums aussprach. Zitat dazu von George Martin: „Ich war wirklich der Ansicht, dass viele der Songs nicht veröffentlicht werden sollten und das habe ich ihnen auch gesagt. Ich sagte: Ich will kein Doppelalbum. Ich denke, ihr solltet lieber auf ein paar Stücke verzichten und euch auf die wirklich Guten konzentrieren und ein wirklich tolles Album machen. Lasst uns das Ganze auf 14 bis 16 Titel reduzieren und uns auf diese konzentrieren.“ Ergänzend sagte er später noch: „Eine Menge Leute meinen trotzdem, das sei das beste Album, das sie jemals auf genommen haben.“

Die Meinungen der Protagonisten vielen ebenfalls recht unterschiedlich aus, aber gerade diese Unterschiede unter den vier Musikern aus Liverpool hat ja
die erfolgreichste Band aller Zeiten überhaupt erst ausgemacht und wenn man ihre Aussagen dazu liest, dann kann man nur zu gut erkennen, wie sie die einzelnen musikalischen Positionierungen und ihren eigenen Status in der Gruppe gesehen haben. John Lennon sagte dazu: „Das weiße Album bedeutet einfach: Das ist mein Song, den bringen wir so. Das ist dein Song, den bringst du so, wie du willst. Es ist ganz schön schwierig, die Musik von drei Leuten auf eine einzige
LP zu packen und genau deswegen haben wir eben ein Doppelalbum gemacht. Nach der ganzen Elektronik und den bombastischen Arrangements habe ich endlich Alles abgeschüttelt und meine Songs auf dem Doppelalbum waren schlicht und einfach. Es war eine totale Abkehr von Sgt. Pepper und Vieles gefiel mir
besser.“ Weiterlesen

Ruhrgebeatles treffen Freda Kelly & Pattie Boyd auf der Beatle Week

August 2018. Endlich ist wieder die International Beatle Week in Liverpool und wir, 18 Mitglieder unserer Ruhrgebeatles, sind mittendrin auf dem Festival für Beatles-Fans aus der ganzen Welt. Bereits zum dritten Mal wurde Alles perfekt organisiert und so wurden die fünf Tage am Mersey River wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis für die Truppe aus Bochum. Pattie Boyd, die erste Frau von George Harrison und in zweiter Ehe mit Eric Clapton verheiratet, nahm sich die Zeit, um mit uns, natürlich vor allem über George Harrison zu reden. Der stille Beatle George und das schöne Modell Pattie hatten sich bei den Dreharbeiten zum ersten Beatles Film „Yeah, Yeah, Yeah“ kennengelernt und heirateten 1966. Freda Kelly, die Sekretärin und Fanclub-Beauftragte der Beatles, mit der wir uns speziell verabredet hatten, nahm sich viel Zeit, um sich mit uns, den deutschen Beatles-Fans, auszutauschen. Sie bedankte sich im Speziellen für ein ausgefallenes, selbstgemachtes Geschenk von unserem Stammtisch-Mitglied Gerd Klüner, welches wir im letzten Jahr leider nicht persönlich überreichen konnten, da Freda wegen einer Krankheit nicht zur Beatle Week kommen konnte. Verraten kann man, dass es mittlerweile täglich von ihr genutzt wird. Anfang der 1960er Jahre arbeitete Freda Kelly als Schreibkraft in Liverpool. Im Cavern Club sah sie die meisten Auftritte der Beatles. Als Brian Epstein Anfang 1962 das Management der Beatles übernahm, fragte er Kelly, ob sie als seine Sekretärin arbeiten wolle. Gegen den Rat ihres Vaters nahm sie den Job jedoch an. Zu dieser Zeit war sie 17 Jahre alt. Ihre Hauptaufgabe war die Bearbeitung der Fanpost und die Herausgabe eines Fanmagazins. Nach Epsteins Tod 1967 arbeitete Kelly weiterhin für die Beatles. Sie heiratete und wurde Mutter, doch offiziell endete ihre Arbeit für die Gruppe erst 1972. Weiterlesen

Beatles (-Musik) hinter Gittern in der Bochumer Justizvollzugsanstalt

Es ist Dezember 2017 und es findet der Weihnachtsstammtisch der Ruhrgebeatles-Gemeinschaft statt. Bernd Albers, von Beginn an ein Mitglied des Stammtisches, hält einen Vortrag und zum Schluss seiner Ausführungen berichtet er von einem Auftritt einer türkischen Rock Band in der JVA.

Vorsichtig stellt er im Anschluss die Frage, ob sich so etwas auch die Ruhrbeatles On Guitar vorstellen könnten. Bei der darauffolgenden Bandprobe im Januar 2018 wurde das Thema von der Band aufgegriffen und alle vier Musiker sagten nach kurzer Diskussion einen Auftritt in der Bochumer JVA zu. Wir nahmen Kontakt mit den verantwortlichen Mitarbeitern der JVA auf und verabredeten uns zu einem persönlichen Gespräch. Bei dem ersten Treffen wurden alle Details besprochen und der Termin des Auftritts im Mai 2018 stand schnell fest. Am 03.05.2018 war es dann endlich so weit. Alles war soweit vorbereitet, dass es nicht nur von Seiten der JVA, sondern auch von Seiten der Band zu einem besonderen Abend für alle Beteiligten werden konnte. Als Gäste der Veranstaltung waren auch einige unserer Stammtischmitglieder in der JVA mit dabei. Der Ablauf wurde akribisch von der JVA begleitet, damit auch unsere Gäste sich in der Krümmede wohlfühlen konnten, soweit dies möglich war. Kurz vor 17 Uhr kamen aus den verschiedenen Blöcken der JVA interessierte Häftlinge und nahmen in den Stuhlreihen ihren Platz ein.

Nach einer kurzen Begrüßung begann dann auch schon das Konzert. Das erste Lied passte exakt zum Wetter an diesem Tag: „ Here Comes The Sun“ von den Beatles. Nach den ersten zwei Songs verflog eine gewisse Angespanntheit der Band, die nicht zu verleugnen war und unsere Jungs spielten das vorbereitete Programm mit einer Spielzeit von 90 Minuten locker ab. Sie spielten eine bunte Songmischung u.a. mit San Francisco von Scott McKenzie, Mr. Tambourine Man von den Byrds bzw. Bob Dylan über I`m A Looser und Nowhwere Man von den Beatles bis zum Mitsinger Country Roads von John Denver. Eine Zwischenfrage aus Reihen des Publikums sorgte für eine gewisse Erheiterung: „Spielen die nur englischsprachige Titel? Helene Fischer wäre doch auch nicht schlecht!“ Da unsere Band vorwiegend Songs der 50er & 60er Jahre spielt, konnten wir leider nicht mit Helene dienen, aber über Rattles, Kinks, Buddy Holly, Travelling Willburys und Rolling Stones war sicherlich für viele der Besucher etwas dabei. Mit der Route 66 beendeten die Ruhrgebeatles On Guitar schließlich dieses für alle Beteiligten einmalige Konzert und Erlebnis. An dieser Stelle an alle die, die mitgewirkt haben, ein ganz herzliches Dankeschön.

Herzlichst, Ihr Norbert Fiedler

Unser nächster Stammtisch findet am 16.8.2018 in der Ritterburg statt.

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Ohne Orga-Kreis kein Stammtisch

19.4.2018 – der 18. Stammtisch ist zu Ende. Die Ruhrge- beatles On Guitar haben ihre „neuen Songs“ gespielt. Im Mittelpunkt stand dabei unsere dritte Fahrt nach Liverpool zur International Beatles Week Ende August. Christa Jacobi, unsere Reiseleitung in Liverpool, machte allen Teilnehmern schon einmal den Mund wässrig. Besondere Tage in der Stadt der Beatles erwarten uns! Weiterlesen

Dominik Schirmer wurde am Artez-Jazzkonservatorium in Enschede/Niederlanden in Jazz-Piano und Popularmusik ausgebildet und studierte Songwriting und Komposition am Liverpool Institute for Performing Arts (LIPA) bei Sir Paul McCartney, Tracy Chapman und Paul Mitchell-Davidson, wo er mit einem 1st Class BA with honours graduierte. Er ist Träger des “Greenberg Awards for Expertise in Jazz”. 2008 kehrte der gebürtige Hagener an das Hochschulinstitut zurück und übernahm den Lehrauftrag für Komposition und Songwriting seines ehemaligen Professors Paul Mitchell-Davidson. Dort leitete Schirmer über 5 Jahre die Kompositionsabteilung und arbeitete an der Seite von Eddie Lundon und Sir Paul McCartney. Weiterlesen

Die 2. Bochumer Kreativ Rallye war ein großer Erfolg, alle Veranstaltungen waren bereits nach 48 Stunden ausgebucht und somit war die Vorfreude der Besucher entsprechend groß. Dies machte sich gleich am Eröffnungsabend bemerkbar. An einem kalten Samstagabend wurden alle Besucher in der Riff Bermudahalle mit einer heißen Gratis-Currywurst empfangen. Prächtige Stimmung herrschte bereits bei den Ruhrgebeatles, einer mit vier Akustik-Gitarren „bewaffneten“ Kapelle, die mit wunderbaren Interpretationen von Beatles-Klassikern das Publikum restlos begeisterte. Weiterlesen

Für Tausende von Beatles-Fans weltweit ist Johnny Silver das John Lennon Double schlechthin. Er ist Star der Liverpooler Beatles Week, die jedes Jahr Heerscharen von Fans anzieht. Doch Silver covert nicht nur Songs der Beatles oder Solosongs von John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr, er setzt bei seinen Interpretationen eigene Akzente und ist ein Meister an der Gitarre.

Im Rahmen der Bochumer Kreativ Rallye gab Johnny Silver ein ausführliches Interview über seine Musik. Das komplette Interviwe ist in der Aktuellen ausgabe von Bochum macht Spaß zu finden.

Außerdem dürfen wir Jhonny Silver zum Ruhrgebealtes Stammtisch am 14.062018 bei uns in Bochum begrüßen.

Dominik Schirmer singt und erzählt beim Ruhrgebeatles-Stammtisch. Er ist Absolvent und Dozent der Liverpooler McCartney-Akademie.

Für sie hat wohl jede Woche acht Tage, und ist jede Nacht die nach einem harten Tag. Die Ruhrgebeatles leben in der Welt der Beatles, denken darin und nur daran. Eben „Eight days a week“, und „A hard day’s night“.Wenn dann noch jemand kommt, der persönlich mit Sir Paul McCartney zu tun hatte, bleibt kein Plätzchen frei beim Stammtisch in der Ritterburg neben dem Stadion. Weiterlesen

Wunschkonzert der Ruhrgebeatles On Guitar

Was war das wieder einmal für ein gelungener Abend. Der mittlerweile 16. Stammtisch unserer Ruhrgebeatles stand ganz im Zeichen eines Wunschkonzertes „unserer Band“. Seit einem Jahr gibt es nun schon die „Ruhrgebeatles On Guitar“ und zu Ihrem Repertoire gehören mittlerweile fast 100 Songs. Das kann sich nicht nur sehen, sondern auch hören lassen. Was haben die Mitglieder der Band an Zeit investiert, um in so kurzer Zeit so weit zu kommen. Da wurde geprobt, bis die Finger weh taten, da wurde Griff um Griff einstudiert, Akkord um Akkord, Texte, Nuancen, Details usw. Ich persönlich durfte das Wachsen dieses Projektes stets persönlich miterleben, denn die Proben fanden alle im hauseigenen Keller statt. Zum ersten Mal konnte ich verstehen, was es bedeutet, in einer solchen Form oder besser gesagt, Formation zu musizieren. Dass man die nötige Begeisterung für die Musik mitbringen muss, das ist sicherlich schon fast selbstverständlich, dass man ein gewisses Talent haben sollte, das war mir bewusst und dass es menschlich in der Gruppe stimmen sollte, auch das lag auf der Hand.

Schnell wurde deutlich, dass sich jeder der Musiker einzelne Aufgabenbereiche suchen musste, die es galt anzugehen. Dass sich im Laufe der Proben unterschiedlichste Stärken auf Instrumenten und im Gesang entwickelten, stellte sich sehr bald heraus. An dieser Stelle könnte ich Beispiel um Beispiel geben, aber das würde zu einem fast endlosen Bericht über die vielen Baustellen eines solchen Projektes führen. Zum ersten Mal hatte ich verstanden, welche Fülle an Aufgaben die Bandmitglieder angenommen hatten und was es bedeutet, eine Idee mit Leben und Strukturen zu füllen. Zurück aber zum 16. Stammtisch.

50 Songs hatte die Band den Mitgliedern unserer musikalischen Gemeinschaft vorgeschlagen. Jedes Mitglied konnte sich „seine 3 Lieblingssongs“ wünschen und dafür abstimmen. So ergaben sich die Top 15 Titel der Ruhrgebeatles. Einige Songs gefällig? I Should Have No Better – I‘m A Loser – Girl – Norwegian Wood –You‘ve Got To Hide Your Love Away – Hey Jude – Let It Be. Aber nicht nur Beatles Songs standen auf dem Programm. Hier noch ein paar weitere Beispiele:Who‘ll Stop The Rain – Wonderful Tonight – As Tears Go By – Teenager In Love- Mr. Tambourine
Man.

Letztendlich hier die Top 3 des Wunschkonzertes: 3. Platz: In My Life (Beatles) 2. Platz: Stand By Me (John Lennon) 1. Platz: Ferry Cross The Mersey (Garry and The Pacemakers)

Mit der Nummer Eins schließt sich dann auch wieder ein Kreis, der im August 2016 in Liverpool seinen Ursprung hatte, denn dort, an einem herrlich sonnigen Tag, direkt am Mersey, entstand die Idee eine Band zu gründen. Unser nächster Stammtisch, zu dem wir einen besonderen Gast begrüßen dürfen, findet am 15.2.2018 wie immer in der Ritterburg direkt neben dem Vonovia Ruhrstadion statt. Mehr über uns finden Sie unter www.ruhrgebeatles.de und
natürlich auch bei Facebook.