Die RUHRGEBEATLES freuen sich auf ReCartney!

 

 

Paperback Writer

Neues von den Ruhrgebeatles

Auf den Spuren der Beatles

Zum Thema Beatles fanden am 11.5. in Glauchau und 12.5.2019 in Berlin (John
Lennon Gymnasium) zwei Events mit Buch-/Filmpräsentationen, Interviews und
Live-Musik statt.
Als spezielle Gäste für die Treffen waren die Beatles-Experten David Bedford
(aus Liverpool – Autor von 3 Beatles-Büchern, Stephen Kennedy (aus Dublin –
Direktor des Dublin Beatles Festival) und Johnny Hutchinson (Schlagzeuger aus
Liverpool, der Anfang der 60er Jahre bei der lokal bekannten Band The Big Three
gespielt und einige Male bei den Beatles ausgeholfen hat) angekündigt. „Hutch“,
der Mitte 1962 als Nachfolger des damaligen Beatles-Schlagzeugers Pete Best im
Gespräch war, bevor Ringo in die Band geholt wurde, ist leider am 12.04.2019 im
Alter von 78 Jahren verstorben.
David und Stephen (mit Ehefrau) sind über Düsseldorf angereist, um sich vor der
Weiterfahrt nach Glauchau und Berlin in Essen kurz auf den Spuren der Beatles
umzusehen. Die Beatles haben am 25.6.1966 im Rahmen der Bravo-Beatles-
Blitz-Tournee zwei Konzerte in der Gruga-Halle gespielt.
Begleitet wurden die Gäste aus England von fünf Mitgliedern der Beatles
Stammtische aus Hannover und Berlin. Diese haben die Ruhrgebeatles auf eine
Führung vor Ort angesprochen.
Wir haben uns am 9.5. mit 12 Personen vor der Gruga-Halle getroffen.
Vier Ruhrgebeatles von denen zwei, nämlich Bernd Albers und Peter Kasprzyk
Zeitzeugen des Konzertes waren, haben die Gäste im Empfang genommen und sie
begleitet. Natürlich waren die Erinnerungen der beiden Konzertbesucher etwas
Besonderes für unseren Besuch.
Nach der Gruga Besichtigung ging es weiter zur heutigen S-Bahn-Station
Mülheim-West. Auf dem ehemaligen Hbf sind die Beatles 1966 mit ihrem
Sonderzug aus München angekommen, bevor es mit einem Auto-Konvoi
direkt
zur Gruga für zwei Konzerte und eine Pressekonferenz ging.
Mehr als die Gruga-Halle haben auch die Beatles von Essen nicht gesehen, waren
sie doch nur ca. 6 Stunden in der Nachbarstadt, vor der Weiterfahrt nach Hamburg.
6 Stunden waren damals die Beatles vor Ort und fast 4 Stunden unsere Gäste.
Beatles Mania nimmt kein Ende!
Der nächste Stammtisch der Ruhrgebeatles findet am 29.8.2019 ab 17 Uhr wie
immer in der Ritterburg statt. Alles weitere erfahren Sie unter
www.ruhrgebeatles.de
Alles Gute und Glück auf
Ihr Norbert Fiedler

 

Paperback Writer

Neues von den Ruhrgebeatles

The beat goes on!
 
Konzert Manfred Mann’s Earth Band.

Ich habe bereits 1969 ein Konzert von Manfred Mann in Bochum besucht und damals Fotos gemacht. Diese schlummerten fast 50 Jahre in der Schublade.

2018 fiel es mir wieder ein, als ich immer wieder den Namen Klaus Voormann im Zusammenhang mit den Jubiläen der Beatles Alben hörte. Klaus Voormann war 1969 Gitarrist bei Manfred Mann.

Da dachte ich, es wäre an der Zeit, Autogramme auf meine Fotos zu bekommen. Gesagt getan. Klaus Voormann habe ich meine Fotos geschickt und bekam sie unterschrieben zurück!

Und dann das Konzert von Manfred Mann’s Earth Band am 17.03.2019 in Bochum! Nichts wie hin. Natürlich mit Fotos. Das Konzert war toll. Lieder wie Blinded by the light, Davy‘s on the road again und natürlich Mighty Quinn live und mit den tollen Soli von dem 78! jährigen Manfred Mann waren ein Erlebnis!

Als das Konzert vorüber war, stand ich an der Bühne, aber die Band war schon backstage. Nur den Sänger Robert Hart traf ich noch an und bat ihn um Autogramme auf meine alten Fotos. Und tatsächlich, er verschwand mit den Fotos und kam kurze Zeit später mit den gewünschten Autogrammen zurück und dem Gruß von Manfred Mann „Greetings guy, great story!“

Gerd Haumann

Der nächste Stammtisch der Ruhrgebeatles findet am 13.06.2019 ab 17 Uhr in der Ritterburg statt.

Alles weitere über uns erfahren Sie unter www.ruhrgebeatles.de

Alles Gute und Glück auf

Ihr Norbert Fiedler

Timo Gilke 17.05.2019 – 06:00 Uhr

V.l.: Gerd Haumann, Bernd Albers und Frank-Norbert Rüb von den „Ruhrgebeatles“ erinnern sich an die Beatles Konzerte von 1966 und empfingen Gäste aus Deutschland und Europa.
Foto: Vladimir Wegener

WATTENSCHEID/ESSEN. Wattenscheider und Bochumer Mitglieder des Fanclubs „Ruhrgebeatles“ empfangen Fab-Four-Fanatiker aus Europa. Auch in Essen werden Spuren gesucht.
Hysterie, Massenauflauf, Ausnahmezustand, kurz: „Beatlemania“. Die wohl berühmtesten vier Pilzköpfe erreichen mit dem Zug
Mülheim an der Ruhr, fahren in Limousinen weiter zur Essener Grugahalle und spielen zwei Konzerte ihrer „Bravo-Beatles-Blitz-
tournee“. 8000 größtenteils Jugendliche haben eine Karte bekommen, 10000 weitere hoffen vergebens auf Einlass. Innen
richten die Wattenscheider Brüder Bernd und Wolfgang Albers die Kamera auf die Bühne und den legendären Vierer.
Liverpool, Dublin, Berlin, Hannover, Bochum und Wattenscheid: die „Ruhrgebeatles“ Bernd Albers (73), Gerd Haumann (66) und Frank-Norbert Rüb (69) zeigen, dass die „Fab Four“ ihre Fans noch immer zusammenkommen lassen. Eine zwölfköpfige Gruppe mit besonderen Gästen begab sich auf die Spuren der Blitztournee von 1966: Die Bochumer „Ruhrgebeatles“, mit 85 Mitglieder laut eigener Aussage der größte Fanclub Deutschlands, empfingen Vereine aus Berlin und Hannover und zwei Persönlichkeiten der Fan-Szene: David Bedford, Autor des Buches „Liddypool – Birthplace of the Beatles“, und Stephen Kennedy, Direktor des „Dublin Beatles Festival“.

In Mülheim kamen die Pilzköpfe an
Mit den lokalen Fährtensuchern ging es u.a. zum heutigen S-Bahnhof „Mülheim (Ruhr) West“, wo vor fast 53 Jahren der Zug aus München mit dem Liverpooler Quartett Halt machte. Der Waggon, in dem John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr einst saßen, stehe heute in Koblenz, weiß Haumann. Für Albers ist klar: „Da fahren wir auch mal hin.“

                                                                                                            Foto: Haumann

Am heutigen Bahnhof „Mülheim (Ruhr) West“ kamen die Beatles 1966 mit dem Zug aus München an. Die „Edel-Fans“ David Bedford (Autor, links) und Stephen Kennedy (Direktor „Dublin Beatles Festival“) rahmen die Gruppe ein.

Auch das Gelände rund um einen der letzten Auftrittsorte der legendären Band wurde besichtigt, die Grugahalle selbst war nicht zugänglich. Albers, gemeinsam mit „Ruhrgebeatle“ Peter Kasprzyk einer von zwei Zeitzeugen der Konzerte, berichtet in Erinnerungen schwelgend: „Damals war alles von der Polizei abgeschirmt. 15 DM habe ich für meine Karte bezahlt, das Konzert war der ,Durchbruch’ meiner Beatles- Leidenschaft.“
Über den 25-minütigen Film, den er zusammen mit seinem verstorbenen Bruder Wolfgang aufnahm, redete er mit Edel-Fan und Beatle-Historiker Bedford: „Er wollte mit uns Zeitzeugen sprechen und alles wissen. Ich habe ihm erzählt, wie es aussah, wo man die Karten bekommen hat, wie das Konzert war, welche Stimmung herrschte.“
Besonders ist eine Farbaufnahme von „Paperback Writer“ der Gebrüder Albers: Erst zwei Wochen vor den Essener Konzerten (25. Juni 1966) hatten die Beatles das Stück veröffentlicht.

Fotos: Vladimir Wegener

Zu den Auftritten durfte Haumann 1966 nicht: „Ich war 13, meine Eltern haben mich nicht gelassen. Fan wurde ich durch
einen Mitschüler, der ständig die Songs gesungen hat.“ Rübs Leidenschaft schürte der Rummel: „Auf der Kirmes in Solingen habe
ich 1964 Beatles-Lieder gehört. Die haben mich gepackt, nicht mehr losgelassen.“ Gemeinsam sind sie in ihrem Fanclub auf den
Spuren der Beatles und weisen Fab-Four-Fanatikern aus ganz Europa die Wege.

Ein Jahr dabei und mittendrin! Wie ich zu den Ruhrgebeatles kam

Interview: Detlev Grubing
Grafik: Timo Grubing für die Ruhrgebeatles

„Mama, da gibt’s ’ne Musikband, vier Männer, die singen
so hoch wie Frauen ….!”

Als ich „I want to hold your hand“ 1964 im Autoradio der Mutter meines Freundes hörte und dies voller Begeisterung meiner Mutter vorschwärmte, war ich 12 Jahre alt.
Ich hätte nie gedacht, dass mich diese Begeisterung mein Leben lang nicht mehr loslässt und ich heute – mit fast 67 Jahren – noch genauso elektrisiert bin wie damals, wenn ich Beatles-Lieder höre. Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte habe ich natürlich noch andere Bands und Musikrichtungen kennen- und schätzen gelernt, vor allem, als ich als Teenager anfing, selbst Gitarrespielen zu lernen und in mehreren Beatbands mitwirkte. An die Faszination und musikalischen Emotionen, die der Mersey-Beat und speziell die Beatles und ihre Musik in mir auslösten und heute noch auslösen, ist aber keine andere Gruppe herangekommen – „Gänsehaut pur“ (Zitat Norbert Fiedler).
Obgleich im Laufe meines Lebens mit Familie und Beruf und auch durch andere musikalische Einflüsse bedingt, wurden die Beatles eine Zeit lang in den Hintergrund gedrängt, waren aber dennoch immer präsent. Dann las ich durch Zufall im Internet, dass es in Bochum einen Beatles-Stammtisch gibt. Ich war sofort Feuer und Flamme. Alle zwei Monate treffen sich da ca. 60-80 Beatles-Verrückte und verbringen den Abend zusammen. Crazy!
Ich erzählte meinem Freund Gerd Haumann davon. Von ihm wusste ich, dass er auch ein alter Beatles-Fan war, aber aus zeitlichen Gründen hatten wir keine Möglichkeit, mal zu diesem Stammtisch der „Ruhrgebeatles“ zu gehen. Mehr als ein Jahr später, nach Eintritt in den Ruhestand, war dann mein erster Gedanke: „Jetzt hast du Zeit, jetzt musst du die Sache angehen.“
Im Oktober 2017 haben wir dann zum ersten Mal den Stammtisch besucht und waren sofort begeistert! Wir wurden toll von Norbert Fiedler und den bunt zusammengewürfelten Ruhrgebeatles aufgenommen. Der Zufall wollte es, dass sogar noch Plätze für die Fahrt nach Liverpool zur Beatles-Week 2018 frei waren. Natürlich haben wir uns sofort angemeldet und das war das Highlight schlechthin: Auf den Spuren der Beatles in Liverpool unterwegs. Wie war das doch gleich? „Gänsehaut pur!“
Im Januar 2018 war dann auch Gerds Freund Rolf nicht mehr zu bremsen. Obgleich eigentlich Queen-Fan (auch nicht schlecht), war er nach der ersten Sitzung bei den Ruhrgebeatles so angetan, dass er gleich Mitglied wurde.
Was uns seit Beginn an beim Stammtisch begeistert, sind das Miteinander in der Gruppe, die zwanglose Atmosphäre und die unterschiedlichsten Leute. Wir fühlen uns jung, was nicht zuletzt damit zu tun hat, dass da viele andere Beatles-Verrückte sitzen, die genauso alt sind wie wir oder sogar älter und wir gemeinsam mit der Musik der Beatles in Erinnerungen an unsere Jugend und alte Zeiten schwelgen.
Norbert Fiedler ist der „Chairman“ der Truppe und managt mit seinem Orgakreis jeden Stammtischabend. Es gibt auch immer Mitglieder, die etwas zum Gelingen des Abends beitragen, sei es ihren persönlichen Beatles- Lieblingssong vortragen oder singen, von anderen Veranstaltungen oder Reisen berichten, Fotos präsentieren, das Beatles-Quiz vorbereiten usw. Auch wir hatten vor versammelter Mannschaft schon die Gelegenheit, Etwas zum Besten zu geben – aufregend, aber herrlich!
Einige Mitglieder wollten ihre Begeisterung für die Beatles weiter ausleben. Sie gründeten gleich eine Band, die „Ruhrgebeatles on Guitar“, die regelmäßig am Stammtisch-Abend und sogar bei anderen Gelegenheiten (z.B. in der Justizvollzugsanstalt Bochum, Kreativ-Rallye, Bermuda-Talk) Konzerte geben.
Obgleich wir mittlerweile – was die Historie der Beatles betrifft – fast Spezialisten sind, gibt es immer noch viel Neues zum dem Thema zu erfahren. Auch das macht die Faszination der Ruhrgebeatles aus. Sie motivieren uns, immer noch tiefer in die Geschichte der Fab Four aus Liverpool einzutauchen und noch mehr Details auszugraben und da zwei Beatles glücklicherweise noch unter den Lebenden weilen und noch immer sehr aktiv sind, wird es auch in Zukunft viel Neues zu erfahren und zu berichten geben, was uns Stoff für viele weitere schöne Stammtischabende liefern wird.
Wir (Detlev, Gerd und Rolf) sind zwar erst etwas über ein Jahr bei den Ruhrgebeatles, waren aber von Anfang an schon mittendrin.
Unsere Erkenntnis:
The Beatles saved the world from boredom. (Zitat George Harrison)

Die Beatles haben die Welt vor der Langeweile bewahrt.

Der nächste Stammtisch der Ruhrgebeatles findet am 11.4.2019 ab 17 Uhr in der Ritterburg statt.

Alles weitere über uns erfahren Sie unter www.ruhrgebeatles.de
Alles Gute und Glück auf!

Ihr Norbert Fiedler

22. Stammtisch – While My Guitar Gently Weeps

War es eine Überraschung oder nicht? Das fragten sich viele Stammtisch-Teilnehmer am vorweihnachtlichen Ruhrgebeatles-Treffen. Alle Mitglieder hatten im Vorfeld eine Songauswahl bekommen und konnten ihre fünf Lieblingslieder auswählen und für diese abstimmen. Die Ruhrgebeatles On Guitar hatten sich speziell auf dieses Wunschkonzert vorbereitet. Weiterlesen

RUHRGEBEATLES ON GUITAR

Sie waren nur ein Spaßprojekt des Bochumer Beatles-Stammtisches. Nun sind sie eine professionelle Band die richtig abräumt. Spätestens seit ihrem gefeiertem Konzert als Opener für Thomas Anzenhofer im Rahmen der 2. Bochumer Kreativ Rallye im Riff, sind die Ruhrgebeatles etabliert und eine starke Bochumer Kraft. Ihre Interpretationen von den Beatles und deren Solo-Projekten kommen beim Publikum sensationell gut an. Diese Band passt perfekt ins Summacumlaude!

Der Bochumer Beatles-Stammtisch zählt in Bochum fast 100 Mitglieder und ist beinahe schon Kult. Seit über einem Jahr hat Präsident Norbert Fiedler in unserem Magazin eine eigene Kolumne und diese wird von vielen Lesern immer wieder gerne gelesen. Doch die Ruhrgebeatles sind mehr als nur ein Stammtisch,
sie unternehmen auch viel gemeinsam. Dieses Mal stand ein Besuch in der Fiege Brauerei an und unser Kollege Ralf Wohlbrecht begleitete die gut gelaunte
Gruppe. Weiterlesen

50 Jahre ist es mittlerweile schon her, dass die Beatles das weiße Album als Doppel-LP veröffentlichten, erstmals unter eigenem Label auf „Apple Records“. Als Beatles-Fan war das weiße Album etwas wirklich Besonderes, denn im Vorfeld wurde gemunkelt, dass George Martin, der Produzent der Beatles, sich gegen eine


Veröffentlichung eines Doppelalbums aussprach. Zitat dazu von George Martin: „Ich war wirklich der Ansicht, dass viele der Songs nicht veröffentlicht werden sollten und das habe ich ihnen auch gesagt. Ich sagte: Ich will kein Doppelalbum. Ich denke, ihr solltet lieber auf ein paar Stücke verzichten und euch auf die wirklich Guten konzentrieren und ein wirklich tolles Album machen. Lasst uns das Ganze auf 14 bis 16 Titel reduzieren und uns auf diese konzentrieren.“ Ergänzend sagte er später noch: „Eine Menge Leute meinen trotzdem, das sei das beste Album, das sie jemals auf genommen haben.“

Die Meinungen der Protagonisten vielen ebenfalls recht unterschiedlich aus, aber gerade diese Unterschiede unter den vier Musikern aus Liverpool hat ja
die erfolgreichste Band aller Zeiten überhaupt erst ausgemacht und wenn man ihre Aussagen dazu liest, dann kann man nur zu gut erkennen, wie sie die einzelnen musikalischen Positionierungen und ihren eigenen Status in der Gruppe gesehen haben. John Lennon sagte dazu: „Das weiße Album bedeutet einfach: Das ist mein Song, den bringen wir so. Das ist dein Song, den bringst du so, wie du willst. Es ist ganz schön schwierig, die Musik von drei Leuten auf eine einzige
LP zu packen und genau deswegen haben wir eben ein Doppelalbum gemacht. Nach der ganzen Elektronik und den bombastischen Arrangements habe ich endlich Alles abgeschüttelt und meine Songs auf dem Doppelalbum waren schlicht und einfach. Es war eine totale Abkehr von Sgt. Pepper und vieles gefiel mir besser.“ Weiterlesen

Ruhrgebeatles treffen Freda Kelly & Pattie Boyd auf der Beatle Week

August 2018. Endlich ist wieder die International Beatle Week in Liverpool und wir, 18 Mitglieder unserer Ruhrgebeatles, sind mittendrin auf dem Festival für Beatles-Fans aus der ganzen Welt. Bereits zum dritten Mal wurde Alles perfekt organisiert und so wurden die fünf Tage am Mersey River wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis für die Truppe aus Bochum. Pattie Boyd, die erste Frau von George Harrison und in zweiter Ehe mit Eric Clapton verheiratet, nahm sich die Zeit, um mit uns, natürlich vor allem über George Harrison zu reden. Der stille Beatle George und das schöne Modell Pattie hatten sich bei den Dreharbeiten zum ersten Beatles Film „Yeah, Yeah, Yeah“ kennengelernt und heirateten 1966. Freda Kelly, die Sekretärin und Fanclub-Beauftragte der Beatles, mit der wir uns speziell verabredet hatten, nahm sich viel Zeit, um sich mit uns, den deutschen Beatles-Fans, auszutauschen. Sie bedankte sich im Speziellen für ein ausgefallenes, selbstgemachtes Geschenk von unserem Stammtisch-Mitglied Gerd Klüner, welches wir im letzten Jahr leider nicht persönlich überreichen konnten, da Freda wegen einer Krankheit nicht zur Beatle Week kommen konnte. Verraten kann man, dass es mittlerweile täglich von ihr genutzt wird. Anfang der 1960er Jahre arbeitete Freda Kelly als Schreibkraft in Liverpool. Im Cavern Club sah sie die meisten Auftritte der Beatles. Als Brian Epstein Anfang 1962 das Management der Beatles übernahm, fragte er Kelly, ob sie als seine Sekretärin arbeiten wolle. Gegen den Rat ihres Vaters nahm sie den Job jedoch an. Zu dieser Zeit war sie 17 Jahre alt. Ihre Hauptaufgabe war die Bearbeitung der Fanpost und die Herausgabe eines Fanmagazins. Nach Epsteins Tod 1967 arbeitete Kelly weiterhin für die Beatles. Sie heiratete und wurde Mutter, doch offiziell endete ihre Arbeit für die Gruppe erst 1972. Weiterlesen