Der Bochumer Beatles-Stammtisch zählt in Bochum fast 100 Mitglieder und ist beinahe schon Kult. Seit über einem Jahr hat Präsident Norbert Fiedler in unserem Magazin eine eigene Kolumne und diese wird von vielen Lesern immer wieder gerne gelesen. Doch die Ruhrgebeatles sind mehr als nur ein Stammtisch,
sie unternehmen auch viel gemeinsam. Dieses Mal stand ein Besuch in der Fiege Brauerei an und unser Kollege Ralf Wohlbrecht begleitete die gut gelaunte
Gruppe. Weiterlesen

Ohne Orga-Kreis kein Stammtisch

19.4.2018 – der 18. Stammtisch ist zu Ende. Die Ruhrge- beatles On Guitar haben ihre „neuen Songs“ gespielt. Im Mittelpunkt stand dabei unsere dritte Fahrt nach Liverpool zur International Beatles Week Ende August. Christa Jacobi, unsere Reiseleitung in Liverpool, machte allen Teilnehmern schon einmal den Mund wässrig. Besondere Tage in der Stadt der Beatles erwarten uns! Weiterlesen

Dominik Schirmer wurde am Artez-Jazzkonservatorium in Enschede/Niederlanden in Jazz-Piano und Popularmusik ausgebildet und studierte Songwriting und Komposition am Liverpool Institute for Performing Arts (LIPA) bei Sir Paul McCartney, Tracy Chapman und Paul Mitchell-Davidson, wo er mit einem 1st Class BA with honours graduierte. Er ist Träger des “Greenberg Awards for Expertise in Jazz”. 2008 kehrte der gebürtige Hagener an das Hochschulinstitut zurück und übernahm den Lehrauftrag für Komposition und Songwriting seines ehemaligen Professors Paul Mitchell-Davidson. Dort leitete Schirmer über 5 Jahre die Kompositionsabteilung und arbeitete an der Seite von Eddie Lundon und Sir Paul McCartney. Weiterlesen

Wunschkonzert der Ruhrgebeatles On Guitar

Was war das wieder einmal für ein gelungener Abend. Der mittlerweile 16. Stammtisch unserer Ruhrgebeatles stand ganz im Zeichen eines Wunschkonzertes „unserer Band“. Seit einem Jahr gibt es nun schon die „Ruhrgebeatles On Guitar“ und zu Ihrem Repertoire gehören mittlerweile fast 100 Songs. Das kann sich nicht nur sehen, sondern auch hören lassen. Was haben die Mitglieder der Band an Zeit investiert, um in so kurzer Zeit so weit zu kommen. Da wurde geprobt, bis die Finger weh taten, da wurde Griff um Griff einstudiert, Akkord um Akkord, Texte, Nuancen, Details usw. Ich persönlich durfte das Wachsen dieses Projektes stets persönlich miterleben, denn die Proben fanden alle im hauseigenen Keller statt. Zum ersten Mal konnte ich verstehen, was es bedeutet, in einer solchen Form oder besser gesagt, Formation zu musizieren. Dass man die nötige Begeisterung für die Musik mitbringen muss, das ist sicherlich schon fast selbstverständlich, dass man ein gewisses Talent haben sollte, das war mir bewusst und dass es menschlich in der Gruppe stimmen sollte, auch das lag auf der Hand.

Schnell wurde deutlich, dass sich jeder der Musiker einzelne Aufgabenbereiche suchen musste, die es galt anzugehen. Dass sich im Laufe der Proben unterschiedlichste Stärken auf Instrumenten und im Gesang entwickelten, stellte sich sehr bald heraus. An dieser Stelle könnte ich Beispiel um Beispiel geben, aber das würde zu einem fast endlosen Bericht über die vielen Baustellen eines solchen Projektes führen. Zum ersten Mal hatte ich verstanden, welche Fülle an Aufgaben die Bandmitglieder angenommen hatten und was es bedeutet, eine Idee mit Leben und Strukturen zu füllen. Zurück aber zum 16. Stammtisch.

50 Songs hatte die Band den Mitgliedern unserer musikalischen Gemeinschaft vorgeschlagen. Jedes Mitglied konnte sich „seine 3 Lieblingssongs“ wünschen und dafür abstimmen. So ergaben sich die Top 15 Titel der Ruhrgebeatles. Einige Songs gefällig? I Should Have No Better – I‘m A Loser – Girl – Norwegian Wood –You‘ve Got To Hide Your Love Away – Hey Jude – Let It Be. Aber nicht nur Beatles Songs standen auf dem Programm. Hier noch ein paar weitere Beispiele:Who‘ll Stop The Rain – Wonderful Tonight – As Tears Go By – Teenager In Love- Mr. Tambourine
Man.

Letztendlich hier die Top 3 des Wunschkonzertes: 3. Platz: In My Life (Beatles) 2. Platz: Stand By Me (John Lennon) 1. Platz: Ferry Cross The Mersey (Garry and The Pacemakers)

Mit der Nummer Eins schließt sich dann auch wieder ein Kreis, der im August 2016 in Liverpool seinen Ursprung hatte, denn dort, an einem herrlich sonnigen Tag, direkt am Mersey, entstand die Idee eine Band zu gründen. Unser nächster Stammtisch, zu dem wir einen besonderen Gast begrüßen dürfen, findet am 15.2.2018 wie immer in der Ritterburg direkt neben dem Vonovia Ruhrstadion statt. Mehr über uns finden Sie unter www.ruhrgebeatles.de und
natürlich auch bei Facebook.

Die Idee entstand während einer Reise auf den Spuren der legendären Pilzköpfe in Liverpool. Geprobt wird in einem Keller in Stiepel.

„Norwegian Woods“ von den Beatles klingt aus dem Keller der Fiedlers bis hoch in die Küche. Gespielt wird das Stück von Hannes Fändrich, Jochen Schneider, Engelbert Peternelly und Glenn Fiedler an der Gitarre. Sie nennen sich die „Ruhrgebeatles on Guitar“ und haben aus dem Stammtisch Ruhrgebeatles heraus die Band vor circa einem Jahr gegründet. Weiterlesen

Als wir im Mai 2015 unseren Beatles-Stammtisch starteten, konnte niemand ahnen, was daraus einmal werden würde. Klar, wir unterhalten uns gerne über „unsere musikalisch aufregende Zeit“ und wir hören auch heute noch liebend gerne die Musik aus den 60er Jahren, wir unternehmen aber auch viel zusammen, besuchen z.B. kulturelle Ereignisse, reisen gerne usw. Wer konnte voraussehen, dass sogar Freundschaften durch die Musik entstehen und dass Menschen, die sich noch nie zuvor gesehen hatten, miteinander umgehen, als würden sie sich schon ganz lange  kennen. Die Musik hat uns, die Mitglieder des Beatles Stammtisches Bochum, also zusammengeführt oder wieder zusammengeführt? Da trifft man einen alten Schulkameraden, den man seit mehr als 50 Jahren aus den Augen verloren hat, da spricht man mit Bochumern und weiß hinterher, dass wir uns garantiert in der Zeit 1960 – 1970 (oder wann auch immer) schon in den Discotheken begegnet sein müssen. Ein wenig haben wir uns sicherlich verändert, aber die Lokale, die es ja damals doch sehr überschaubar gab, sind immer noch in Gedanken da, egal ob Fifty Fifty, E1, Palette, Kessy oder der Star Club auf der Hattinger Straße! „Klar, da war ich doch auch.“ „Weißt Du noch, damals Tony Sheridan live im Star Club Bochum?“ „Ach, in der Palette habe ich meine erste Freundin kennengelernt.“ „Dich habe ich doch auch schon gesehen. War das nicht bei Bobby Linden in der Tanzschule?“ Und so ist in gut 2 Jahren etwas zusammengewachsen, was man auch in vielen Fällen als eine Gemeinschaft mit einer gewissen Verbundenheit zum Nächsten bezeichnen kann. Es ist einfach ein soziales Gefüge entstanden. Da ist der Eine für den Anderen da und das nicht nur, wenn es um Ergänzungen von einzelnen persönlichen Beatles-Sammlungen geht. Nein, da gibt es mittlerweile auch den Krankenbesuch und das Telefonat, um einfach seine Hilfe anzubieten oder man steht Mitgliedern in kritischen Lebenssituationen helfend zur Seite. Und das alles haben wir den Beatles zu verdanken? Wenn man so will, ja, dann ist es so! Als unsere Eltern damals von einer vorübergehenden Erscheinung sprachen, haben wir es vielleicht sogar geglaubt. Heute wissen wir es besser.

Musik verbindet!

Sie verbindet fast 70 Mitglieder unserer Gemeinschaft und sie verbindet Generationen, denn auch junge Menschen kommen gerne zu unserem Stammtisch. Sie lässt aber auch Erinnerungen leben und gibt uns Freude und Frohsinn und dieses folgende Zitat aus dem Jahr 1937 gilt sicherlich in einer besonderen Weise für die Beatles, unseren musikalischen Idolen, die für uns wirklich einmalig waren.

„Popgruppen setzen auf Einmaligkeit – und kommen immer wieder.“

Johnny Silver der Bruder von John? Ein fantastischer Auftritt beim letzten Stammtisch

Welch ein Abend für die Mitglieder vom Beatles Stamm- tisch der Ruhrgebeatles in Bochum. Ein Johnny Silver in Höchstform, der alle anwesenden Gäste in Begeisterung versetzte. Silver tritt seit Jahren höchst erfolgreich als Dou- ble von John Lennon auf, nicht nur optisch, sondern auch musikalisch sind seine Auftritte verblüffend. Das hatten sich auch die Ruhrgebeatles, der mittlerweile größte Be- atles Stammtisch Deutschlands niemals vorstellen können, dass sich nach noch nicht einmal zwei Jahren solch hoch- karätige Musiker auf dem Weg nach Bochum machen um bei uns Live aufzutreten.

Aus einer Idee wurde durch konsequente Umsetzung aller Vorschläge die Bochumer Beatles Gemeinschaft gegrün- det. Aus 16 Interessierten, die zum ersten Treffen erschie- nen, wuchs die Fangemeinde auf mittlerweile über 60 Be- atles-Freunde an. Zum allerersten Treffen erschienen 15 Männer und nur eine Frau. Diese stellte dann direkt die Frage: „Wo sind denn all die jungen Mädchen geblieben, die damals so kreischend ihre Liebe zu den Beatles bekun- deten?“ So jung sind sie jetzt nicht mehr, aber von Mal zu Mal kamen auch diese Frauen dazu und bilden zusammen mit auch einigen jungen Fans eine tolle Gemeinschaft. Man trifft sich alle zwei Monate in der Ritterburg an der Castroper Straße und dann gehen 5-6 Stunden wie im Flug vorbei. Dabei geht es natürlich nur um die Fab Four. Ge- schichten, Filme, Vorträge, Quiz, musikalische Darbietun- gen usw.

Die Fan-Gemeinde lässt sich stets etwas Neues und teil- weise Überraschendes einfallen.

So wie Johnny Silver dem John Lennon Double, der sich am Schluss des Abends mit folgenden Worten in das Gästebuch der Ruhrgebeatles eintrug: „Auch ich möch- te mich für den herzlichen Empfang und die grandiose Atmosphäre bedanken. Ich habe mich unter Freunden gefühlt, mit denen ich musiziere und gemeinsam die Lie- der unseres Lebens feiere. Ich komme daher sehr gerne wieder nach Bochum und dann machen wir dort weiter, wo wir aufgehört haben. Herzliche Grüße an alle Ruhrge- beatles!“

Na, wenn das mal kein Schlußwort ist, liebe Leserinnen und Leser. Vielleicht sehen wir uns ja beim nächsten Stammtisch der Ruhrgebeatles.

Ein Johnny Silver in Hochform begeistert die Ruhrgebeatles. Was für ein besonderer Abend.
Einen unvergesslichen Abend anlässlich unseres 11. Stammtisches bereitete uns Johnny Silver.
Der geniale Musiker spielte viele Beatles Songs und ließ mit Musik und Erzählungen John Lennon in Gedanken bei uns sein.
Lange hatten sich die Ruhrgebeatles auf diesen Auftritt gefreut. Und jetzt ist schon wieder Vorfreude angesagt, denn Johnny Silver hat spontan zugesagt
bald wieder bei den Beatles Freunden vorbei zuschauen.
Danke Johnny für Deinen Besuch und Deinen Auftritt. Das war einfach Extra Klasse!
Liebe Ruhrgebeatles,
am letzten Oktober Wochenende findet das Treffen der Deutschen Stammtische in Dresden statt.
Wir planen vom 26.10.-29.10.2017 nach Dresden zu fahren und werden nach Rückmeldung von Euch
die Planung angehen. Dazu bitte ich um Anmeldung bis zum 3.3.2017
Also, auf geht es im Herbst nach Sachsen in das schöne Elbflorenz.
Bereits 2014 gab es ein solches Event mit vollem Erfolg: Beatles Freunde in einer Stadt
Liebe Grüße Euer
Norbert
Aus dem Stammtisch der Ruhrgebeatles ist eine Coverband der Beatles entstanden. Modenschau in der Vereinskneipe.

Die Liebe zu den Beatles bringt die Besucher des Stammtisches der Ruhrgebeatles regelmäßig an einen Tisch. Das zehnte Treffen der Musikliebhaber in der Kneipe Ritterburg am Stadion stand mehr denn je im Zeichen des weltberühmten Quartetts. Just vor zehn Wochen berichtete die WAZ über den Stammtisch.

„Der Artikel hat eine kleine Lawine ins Rollen gebracht“, sagt Norbert Fiedler, Initiator der zweimonatlichen Treffs. Ein paar Tage nach der Veröffentlichung bekam er ein Paket und wunderte sich sogleich über den Inhalt: ein seltenes Beatles-Kleid, das Ende der sechziger Jahre von Thea Faulbaum gekauft wurde.

Die 84-Jährige las von der akribischen Sammelleidenschaft Fiedlers. „Ich habe das Kleid damals als Gag für Partys gekauft und es im Alltag sonst nie angezogen“, sagt sie. Früher habe sie nicht in der Disco, sondern im Keller mit Freunden Platten aufgelegt und den Twist getanzt. Damals war die Seniorin Mitte 20. „Wir waren alle ganz verrückt nach den Beatles. Dieser Rhythmus und die Art, wie sie aufgetreten sind!“ Dass Fiedler so glücklich über das neu gewonnene Sammlerstück sein würde, hätte sie nicht gedacht. „Ich freue mich, dass es Menschen gibt, die sagen: `Mein Teil kommt in gute Hände`“, sagt er.

Zur Premiere wird die Kneipe mit Postern geschmückt

An diesem Abend erwartet die Besucher ein weiterer Meilenstein der Stammtischgeschichte. Vier Mitglieder haben sich zu einer Band zusammengefunden, die sich selbstverständlich ihren Idolen widmet. Für die Premiere an diesem Abend ist der Kneipensaal mit Postern der Band geschmückt. Hartmut Netterbeck, seit den sechziger Jahren Fan der Pilzköpfe, wartet im gelben Strickpullover mit einem U-Boot und der Aufschrift „Yellow Submarine“ auf das Konzert.

Ende August entstand die Idee dazu am letzten Tag der Fahrt nach Liverpool, wo einige Gruppenmitglieder zur „Beatles Week“ anreisten. Fiedler schwärmte mit seinem Sohn Glenn und Beatles-Liebhaber Jochen Schneider von der Vorstellung. Schnell war klar: Sie wollen es probieren. „Uns geht es um den Spaß beim Spielen“, sagt Hannes Fändrich, Frontmann der Coverband. Gemeinsam mit ihrem Bandkollegen Engelbert Peternelly wurden zwölf Lieder gespielt. Etwas nervös wirkten sie anfangs, bloß vier Mal konnten sie zuvor proben. Außer Fändrich hat keiner große Spielerfahrung. Doch sie blieben mutig: „Die Reaktionen waren bisher positiv. Es ist ja ein musikalischer Beitrag von Gleichgesinnten“, sagt Fändrich.

Norbert Fiedler gründete Stammtisch im Mai 2015

Im Mai 2015 wurde der Stammtisch von Norbert Fiedler ins Leben gerufen. Durch einen Hinweis in der Zeitung machte er auf sein Vorhaben aufmerksam.

Damals erschienen 18 Fans zum ersten Treffen. Mittlerweile sind es über 60. Die Organisatoren wollen unterhalten und sorgen jedes Mal für Programm.
Fiedler sammelte bereits über 5000 Devotionalien der Beatles. Ein Teil der Sammlung ist im Kunstmuseum im Rahmen der Ausstellung „Sammeln, sammeln, sammeln!“ zu sehen.

Text: Irene Allerborn: http://www.waz.de/staedte/bochum/beatles-kleid-als-geschenk-an-fan-der-pilzkoepfe-id209076527.html