24 Ruhrgebeatles auf der Beatles Week 2017 in Liverpool

5 Tage Liverpool auf den Spuren der Beatles. Fast ein Jahr geplant und nun Wirklichkeit geworden.

Mit dem Flieger ging es von Düsseldorf nach Manchester, dann weiter mit dem Zug nach Liverpool. Schon am frü- hen Morgen stehen wir in der Stadt, dort, wo Vieles begann. Katharina Riedl wartete schon auf uns, um uns „ihr“ Liverpool zu zeigen. Die Wienerin und Autorin des Buches „Mit John Lennon durch Liverpool“ hatte sich so Einiges vorgenommen und startete sozusagen als Warm up direkt mit einer Stadtführung. Vorbei am Cavern Club, in dem die Beatles 292 mal spielten und vielen anderen für Beatles-Fans historischen Stätten, ging es zum Mersey River, wo die Fähre schon zum Ablegen bereit stand.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Woolten, dorthin, wo am 6.7.1957 eine schicksalhafte Begegnung stattgefunden hat. Auf einem Fest an der St. Peter Church lernten sich John Lennon und Paul McCartney kennen. Wir treffen Julia Baird, die Halbschwester von John und werden immer wieder von vielen Menschen angesprochen, die mittlerweile auch die Ruhrgebeatles aus Bochum kennen.

Überhaupt, die Herzlichkeit und Freundlichkeit von den Liverpudlian ist einfach überwältigend.

Ein besonderer Menschenschlag im Westen von England, der uns in den nächsten Tagen immer wieder begegnen und überraschen wird. In Wolllten stehen auch die Häuser von Lennon und McCartney, die heute im Besitz des National Trust sind und auch verwaltet werden. Wir hatten natürlich rechtzeitig die Buchung vorgenommen und so standen wir dann dort, wo die beiden Musiker einmal einen Großteil ihrer Jugend verbracht haben und viele ihrer Kompositionen entstanden sind. Die Guides führten uns durch die Zimmer und berichteten uns ohne große Aufgeregtheit, wie sie hier lebten und sich trafen um z.B. „She loves you“ zu komponieren. Am nächsten Tag gab es noch einen Beatles-Flohmarkt, auf dem wirklich jeder Sammler fündig werden konnte und am Abend wurde für zwei von uns noch ein weiterer Traum wahr, denn an der An eld Road spielte der FC Liverpool gegen Arsenal London und zwei der Ruhrgebeatles hatten noch Tickets bekommen. Dass die Reds dann auch noch 4:0 gewonnen haben, war die Krönung für dieses Erlebnis. Auch an den Tagen drei und vier gab es noch unglaublich viel zu erleben. Ein Highlight war z.B. die Beatles-Story an den Albert Docks, aber Alles hier auf einer Seite aufzuzählen würde den Rahmen dann doch tatsächlich sprengen. Vielleicht sind Sie ja beim nächsten Mal auch dabei!

Unser nächster Stammtisch ndet am 19.10.2017 statt.

Bis dahin und Glück auf!
Ihr Norbert Fiedler

Auf den Spuren der Beatles in Hamburg

Wir waren diesmal in Hamburg auf den Spuren der Beatles in Hamburg unterwegs. Wir besuchten mit einer schlagkräftigen Beatles-Truppe nicht nur den berühmten Star Club, sondern auch den Kaiserkeller, das Indra und das Top Ten, alles bekannte Namen der 60-er Jahre auf der damals sündigsten Meile der Welt. Mitten- drin waren damals die Beatles und heute, 55 Jahre später, nun auch die Ruhrgebeatles.

Drei Tage Hamburg standen auf dem Programm. Wir besuchten nicht nur die Sehenswürdigkeiten der Beatles, sondern auch viele andere Highlights der weltbekannten Hafenmetropole. Alles war wie immer gut geplant und perfekt organisiert. Die Beatles-Fachfrau Stefanie Hempel wartete schon auf uns auf dem Beatles Platz. Von dort aus ging es los. Gute drei Stunden führte Sie uns an viele Orte, die für die Beatles-Fans einfach ein absolutes Muss sind.

THERE ARE PLACES I REMEMBER

„No Hamburg, no Beatles,“ sagt der große Beatles-Autor Mark Lewisohn. Und es gibt sie noch, all die Orte, an denen die Fab Four zu der Band heranwuchs, die die Welt später im Sturm eroberte. Unzählige Geschichten spielen in den Straßen und Hinterhöfen St. Paulis und dann standen wir dort, wo Vieles begann, an den Clubs, in denen die Beatles Nächte lang gespielt haben: Vor dem Bambi Kino, welches ihnen als Unterkunft diente, im Hinterhof, wo einst John Lennon in einem alten Eingang fotografiert wurde und genau das Foto entstand, das viele Jahre später auf dem „Rock ́n ́Roll“-Cover legendär wurde. Natürlich stand noch Vieles mehr auf dem Programm, doch das Alles hier aufzuzählen, würde den Rahmen wohl sprengen.

Am Ende der Reise gab es nur einen Tenor: Da müssen wir nächstes Jahr noch einmal hin. Also auf geht es in 2018wieder nach Hamburg und vielleicht ist dann der ein oder anderer Leser mit dabei. Unser Stammtisch freut sich auf euch.

Bis dahin und Glück auf!