Deutschland, Dresden Panorama - Andreas Kirsten - https://www.flickr.com/photos/112195443@N04/15505072531/in/photolist-8M7sNi-pC8xSK-5vmrBe-pzaS33-e4JMZz-5uM5Ep-EncSKr-aGYuZH-jYNTeW-pAn5sy-5ZtdiM-4hKCyz-cKMB5w-DXHkDs-hNcu7G-hNcMJU-4yxxot-5tPsJX-qUHkTb-ob9gWy-9irNmR-5uRugf-ak7YTh-ak83JC-ak5cSH-5SAG5d-495JfM-pQeLNm-7d8sMT-ak5cQe-ezXKyo-P9n6F-3ejkSc-4Q8C1J-cKqKsh-4Q4p4t-pXke9B-9ow6YX-3oNFob-2DRubo-9hRWLc-88VVjL-nPn23S-nx2Nk9-GZFPZk-PbgZP-88VVHN-6tFKd-fJ9R5s-6k8gEY

Deutsche Beatles Stammtische treffen sich in Dresden

Liebe Ruhrgebeatles,
am letzten Oktober Wochenende findet das Treffen der Deutschen Stammtische in Dresden statt.
Wir planen vom 26.10.-29.10.2017 nach Dresden zu fahren und werden nach Rückmeldung von Euch
die Planung angehen. Dazu bitte ich um Anmeldung bis zum 3.3.2017
Also, auf geht es im Herbst nach Sachsen in das schöne Elbflorenz.
 
Bereits 2014 gab es ein solches Event mit vollem Erfolg: Beatles Freunde in einer Stadt
 
Liebe Grüße Euer
 
Norbert

Beim Bermuda-Talk plaudert VfL-Ikone von früher und heute

Neulich, „auffe Geschäftsstelle“, war der Routinier mal wieder als Retter gefragt. „Sag’ mal, Ata“, frotzelten die Kollegen, „kannste nicht nochmal auflaufen, wie früher für die Jungs kämpfen, unseren Blau-Weißen helfen?“ Ata überlegte kurz. Seine Antwort: „Vergesst es! In der 2. Liga spiel’ ich nich’.“

Anekdoten wie diese sind es, die den „Bermuda-Talk“ zum höchst unterhaltsamen Heimatabend machen. Vor zwei Jahren hatten Marketingexperte und Musiker Oliver Bartkowski und Journalist Lars Kiesewetter (der inzwischen vom VfL-Stadionsprecher Michael Wurst abgelöst wurde) das Experiment gewagt. Bei einer Talkrunde im Mandragora sollen bei freiem Eintritt alle zwei, drei Monate Promis und andere prägnante Bochumer Köpfe präsentiert werden. Der Auftakt mit Schauspieler Ralle Richter und dem damaligen OB-Kandidaten Wolfgang „Wölfi“ Wendland geriet zum Erfolg – ebenso wie die nachfolgenden Abende u.a. mit Axel Rudi Pell, Hans-Werner Olm, Ben Redelings, Arne Nobel, Carina Gödecke und Thomas Eiskirch.

Rudi Cerne outet sich als Schalke-Fan

Am Dienstagabend öffnete sich die Wundertüte zum elften Mal. Stargast im proppenvollen Mandra war Rudi Cerne. Der ehemalige Weltklasse-Eiskunstläufer und langjährige ZDF-Moderator (Sport-Reportage, Aktenzeichen XY ungelöst) ist zwar kein Bochumer Junge, kennt sich als gebürtiger Wanne-Eickeler aber bestens in unserer Stadt, besonders im Bermuda-Dreieck, aus. So wurde ihm verziehen, dass sich der 58-Jährige als Fan des FC Schalke 04 outete.

Der wahre Star des Abends jedoch war „Michael „Ata“ Lameck (67). Das VfL-Urgestein, mit 518 Bundesliga-Einsätzen auf Platz 9 der ewigen Liga-Bestenliste (Platz 1 hält Charly Körbel mit 602 Spielen), plauderte gewohnt authentisch und liebenswert aus dem Nähkästchen.

Ata, wie er leibt und lebt: Die 5 Top-Sprüche

1 . Wie sich der Fußball verändert hat: „Die Schiris ziehen heute viel schneller Karten. Zu meiner Zeit wäre der Berti Vogts dreimal pro Spiel vom Platz geflogen.“

2 . Zur Disziplin von Fußballprofis: „Damals ging’s noch nicht so streng zu. Hans Walitza (VfL-Torjäger in den 70er Jahren, die Red.) war der einzige Spieler, der in der Kabine rauchen durfte.“

3 . Sein gefürchtetster Gegenspieler: „Der Uli Hoeneß. Der war ein Topstürmer.“ Wen er als Verteidiger in die Tasche gesteckt habe? „Rüdiger Abramczik. Da mussteste echt keine Angst vor haben.“

4 . Zum VfL in der Saison 2016/17: „Wir haben vier Offensive abgegeben, alles gute Leute. Das können wir in dieser Saison nicht auffangen. Wir müssen sehen, dass wir jetzt über die Runden kommen.“

5 . Zu seinem besten Freund, Bayern-Co-Trainer Hermann Gerland: „Für den Tiger bin ich hier in Bochum ein Stück Heimat. Wir telefonieren jeden Tag, meistens abends. Danach gehen wir im Bett. Feierabend.“

>> Vater des Ober-Beatle war Zeugwart beim VfL

  • Feierabend ist für den Bermuda-Talk noch lange nicht. Es wäre auch schade um die Überraschungen, die sich um das Format in der stets gut gefüllten Bermuda-Kneipe Mandragora ranken.
  • So wie am Dienstagabend: Dritter Talk-Gast war Norbert Fiedler, Gründer des rührigen Bochumer Fanclubs „RuhrGeBeatles“.
  • Was selbst VfL-Urgestein Ata Lameck erstaunte: Der Vater von Norbert Fiedler war lange Jahre Zeugwart beim VfL. Der Beatles-Fan brachte ein Fotoalbum mit alten Bildern aus der aktiven Zeit seines Vaters mit.

Text: Jürgen Stahl: https://www.waz.de/staedte/bochum/beim-bermuda-talk-plaudert-vfl-ikone-von-frueher-und-heute-id209318885.html

Norbert Fiedlers Sammlung ist zurzeit im Kunstmuseum Bochum zu sehen. Foto Ingo Otto

Er liebt sie: Die Beatles

Es fing an mit einem Fehler: „Sie liebt mich“ statt „Sie liebt dich“ stand auf dem Cover der Single. Ein Kuriosum ist die deutsche Fassung des Beatles-Hit sowieso und mit diesem charmanten Fehler ein wahres Unikat – und die Initialzündung für Norbert Fiedlers Sammelwut: „Das ganze nahm dann ziemlich schnell Fahrt auf“, erzählt der Stiepeler. Heute zählt seine Sammlung über 5000 Exponate, darunter historische Eintrittskarten, seltene LPs und vieles mehr.

Ein Teil seiner Sammlung ist auch im Kunstmuseum Bochum zu sehen: Darunter historische Eintrittskarten, Sonderprägungen berühmter Alben, seltene Beatles-Figürchen und natürlich auch der legendäre Fehldruck, an dem sich Fiedlers Sammelleidenschaft entzündet hatte.

Dabei ist es schon die zweite Beatles-Sammlung: „Mein ganzes Jugendzimmer war voll mit Beatles-Kram“, erzählt er. Ein Foto zeigt den jugendlichen Fiedler vor einer Wand, die restlos mit Plattencovern der Liverpooler bedeckt war. Nach seinem Auszug hat sein Vater alles weggeschmissen.

Von der Presse, erinnert sich der Musikfan, wurden die Beatles von Anfang an sehr positiv begleitet – „von unseren Eltern allerdings nicht.“

Daran kann sich auch Christa Jacobi gut erinnern: „Mein Vater brauchte 40 Jahre, bis er wenigstens mal über die Lippen brachte, dass die gut angezogen waren“, erzählt sie lachend. Sie ist Mitglied bei den Ruhrgebeatles und hat Fiedlers Sammlung ein ganz besonderes Exponat vermacht: eine Eintrittskarte zum Beatles-Konzert in der Essener Gruga-Halle aus dem Jahre 1966. Es war ein Tourstopp der „Bravo-Blitz-Tournee“, der einzigen Deutschlandtour der Beatles. 

400 Mark für die Beatles

„Das wäre mein Traum: die Eintrittskarten von allen fünf Konzerten zu bekommen“, schwärmt Fiedler. Aber er weiß natürlich: wer die raren Schätze hat, gibt sie nicht ab. 

Die meisten zumindest. Einige, wie Christa Jacobi, geben ihre Fan-Reliquien gern in Fiedlers vertrauensvolle Hände. Vertrauen aufbauen und Kontakte knüpfen – nur so kann eine so illustre Sammlung entstehen. Inzwischen hat er auch Kontakte zu einigen Wegbegleitern der Beatles geknüpft, z.B. zu der Band-Sekretärin Freda Kelly oder zu Bekannten der Band aus Hamburg, wo die Beatles ihre stilprägende Frühphase verbracht hatten – für den leidenschaftlichen Hobby-Musikhistoriker hoch spannend. Ein besonderer Schatz, den ihm ein Hamburger Kontakt überlassen hat: ein original-Überweisungsbeleg an den Beatles-Manager Brian Epstein aus dem Mai 1962, vor dem großen Durchbruch. Die Wochengage damals: 40 Pfund, rund 400 Mark, für alle vier Beatles. 

„So wenig war das gar nicht mal“, sagt Fiedler. Zumindest für eine herkömmliche Band. Für die vier Jungs aus Liverpool, die die Popmusik umkrempeln sollten wie niemand vor ihnen, war das natürlich ein Schnäppchen – auch wenn das damals wohl noch niemand geahnt hatte. „Und etwa 20 Prozent gingen ja auch ans Management“, hat Fiedler recherchiert. An diesem unscheinbaren kleinen Zettel merkt man: Fiedlers Beatles-Sammlung ist nicht nur das Hobby eines leidenschaftlichen Fans. Es ist Musikgeschichte zum Anfassen.

 

Text: Dominik Lenze: http://www.waz.de/staedte/bochum/er-liebt-sie-die-beatles-id208917691.html

 

 

Beatles-Kleid als Geschenk an Fan der Pilzköpfe

Aus dem Stammtisch der Ruhrgebeatles ist eine Coverband der Beatles entstanden. Modenschau in der Vereinskneipe.

Die Liebe zu den Beatles bringt die Besucher des Stammtisches der Ruhrgebeatles regelmäßig an einen Tisch. Das zehnte Treffen der Musikliebhaber in der Kneipe Ritterburg am Stadion stand mehr denn je im Zeichen des weltberühmten Quartetts. Just vor zehn Wochen berichtete die WAZ über den Stammtisch.

„Der Artikel hat eine kleine Lawine ins Rollen gebracht“, sagt Norbert Fiedler, Initiator der zweimonatlichen Treffs. Ein paar Tage nach der Veröffentlichung bekam er ein Paket und wunderte sich sogleich über den Inhalt: ein seltenes Beatles-Kleid, das Ende der sechziger Jahre von Thea Faulbaum gekauft wurde.

Die 84-Jährige las von der akribischen Sammelleidenschaft Fiedlers. „Ich habe das Kleid damals als Gag für Partys gekauft und es im Alltag sonst nie angezogen“, sagt sie. Früher habe sie nicht in der Disco, sondern im Keller mit Freunden Platten aufgelegt und den Twist getanzt. Damals war die Seniorin Mitte 20. „Wir waren alle ganz verrückt nach den Beatles. Dieser Rhythmus und die Art, wie sie aufgetreten sind!“ Dass Fiedler so glücklich über das neu gewonnene Sammlerstück sein würde, hätte sie nicht gedacht. „Ich freue mich, dass es Menschen gibt, die sagen: `Mein Teil kommt in gute Hände`“, sagt er.

Zur Premiere wird die Kneipe mit Postern geschmückt

An diesem Abend erwartet die Besucher ein weiterer Meilenstein der Stammtischgeschichte. Vier Mitglieder haben sich zu einer Band zusammengefunden, die sich selbstverständlich ihren Idolen widmet. Für die Premiere an diesem Abend ist der Kneipensaal mit Postern der Band geschmückt. Hartmut Netterbeck, seit den sechziger Jahren Fan der Pilzköpfe, wartet im gelben Strickpullover mit einem U-Boot und der Aufschrift „Yellow Submarine“ auf das Konzert.

Ende August entstand die Idee dazu am letzten Tag der Fahrt nach Liverpool, wo einige Gruppenmitglieder zur „Beatles Week“ anreisten. Fiedler schwärmte mit seinem Sohn Glenn und Beatles-Liebhaber Jochen Schneider von der Vorstellung. Schnell war klar: Sie wollen es probieren. „Uns geht es um den Spaß beim Spielen“, sagt Hannes Fändrich, Frontmann der Coverband. Gemeinsam mit ihrem Bandkollegen Engelbert Peternelly wurden zwölf Lieder gespielt. Etwas nervös wirkten sie anfangs, bloß vier Mal konnten sie zuvor proben. Außer Fändrich hat keiner große Spielerfahrung. Doch sie blieben mutig: „Die Reaktionen waren bisher positiv. Es ist ja ein musikalischer Beitrag von Gleichgesinnten“, sagt Fändrich.

Norbert Fiedler gründete Stammtisch im Mai 2015

Im Mai 2015 wurde der Stammtisch von Norbert Fiedler ins Leben gerufen. Durch einen Hinweis in der Zeitung machte er auf sein Vorhaben aufmerksam.

Damals erschienen 18 Fans zum ersten Treffen. Mittlerweile sind es über 60. Die Organisatoren wollen unterhalten und sorgen jedes Mal für Programm.
Fiedler sammelte bereits über 5000 Devotionalien der Beatles. Ein Teil der Sammlung ist im Kunstmuseum im Rahmen der Ausstellung „Sammeln, sammeln, sammeln!“ zu sehen.

Text: Irene Allerborn: http://www.waz.de/staedte/bochum/beatles-kleid-als-geschenk-an-fan-der-pilzkoepfe-id209076527.html

DIE RUHRGEBEATLES – Eine Leidenschaft fürs Leben

Am 21. Mai 2015 wurde der Beatles Stammtisch in Bochum ins Leben gerufen. 18 Beatles Fans kamen zusammen und erzählten wie sie zu Beatles Fans wurden. Die Freude bei den Teilnehmern war groß, dass es endlich auch in Bochum einen Treff für die immer noch große Fangemeinde der Fab Four gibt. Schnell sprach sich der Stammtisch herum und schon nach weiteren 6 Wochen war der Teilnehmerkreis auf ca. 30 Personen angewachsen. In diesem Jahr feiert das legendäre „Revolver“ Album der Beatles sein 50. Jubiläum. Wir sprachen mit Ruhrgebeatles-Gründer Norbert Fiedler über seine Leidenschaft, den Stammtisch und natürlich Revolver.

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