Dominik Schirmer: Prominenter Gast beim 17. Stammtisch

Dominik Schirmer wurde am Artez-Jazzkonservatorium in Enschede/Niederlanden in Jazz-Piano und Popularmusik ausgebildet und studierte Songwriting und Komposition am Liverpool Institute for Performing Arts (LIPA) bei Sir Paul McCartney, Tracy Chapman und Paul Mitchell-Davidson, wo er mit einem 1st Class BA with honours graduierte. Er ist Träger des “Greenberg Awards for Expertise in Jazz”. 2008 kehrte der gebürtige Hagener an das Hochschulinstitut zurück und übernahm den Lehrauftrag für Komposition und Songwriting seines ehemaligen Professors Paul Mitchell-Davidson. Dort leitete Schirmer über 5 Jahre die Kompositionsabteilung und arbeitete an der Seite von Eddie Lundon und Sir Paul McCartney.

Dominik Schirmer ist Mitglied der “British Higher Education Academy”. Seit 2014 lebt Schirmer wieder in Deutschland, wo er auftritt, komponiert, musikpädagogisch berät und als Privatdozent unterrichtet. Nun war er bei uns und begeisterte durch seine eigene Art, die Songs der Beatles zu interpretieren. Dieser äußerst sympathische Vollblutmusiker, der seine Eigenkompositionen, genau wie Paul McCartney, an fast allen Instrumenten selbst einspielt und so sehr an den jungen Paul erinnert. Besonders seine Balladen aus seinen mittlerweile drei Alben, faszinierten die Mitglieder und Gäste unseres Beatles-Stammtisches. Wenn Dominik dann von „seinem Liverpool„ singt und erzählt, dann kommt nicht nur bei ihm ein wenig Fernweh auf, denn dort hat er lange gelebt, studiert, komponiert und musiziert. Die Ruhrgebeatles können das alles sehr gut nachvollziehen, denn bald sind wir wieder mit unserem Stammtisch zur Beatles Week in Liverpool zu Gast. 2016 war Dominik Schirmer zum ersten Mal bei uns, jetzt im Februar 2018 zum zweiten Mal und er hat uns versprochen, da ja bekanntlich aller guten Dinge drei sind, gerne noch einmal wiederzukommen. Also freuen wir uns jetzt schon auf 2020!

Zum Schluss des Abends hat sich Dominik Schirmer natürlich auch in unser Gästebuch eingetragen. Er drückt mit seinen Worten das aus, was auch wir an Herzlichkeit von ihm musikalisch und persönlich bekommen haben: „Immer wieder eine große Ehre, Paul könnte auch kein besseres Publikum haben“. Unvergesslich war auch der Ruhrgebeatles Backgroundchor bei „Nowhere Man“. Vielen Dank sagen natürlich auch alle Ruhrgebeatles für diesen wirklich unvergesslichen Abend.

Nachster Stammtisch:

Unser nächster Stammtisch findet am 19.4.2018 statt. Mehr finden Sie unter www.ruhrgebeatles.de und auf Facebook. An diesem Abend wird u.a. unsere „eigene Band“ die Ruhrgebeatles On Guitar alle Mitglieder und Gäste unterhalten.

Bochumer Kreativ Rallye – Ruhrgebeatles und 4BoysNamed Sue in der Riff Bermudahalle

Die 2. Bochumer Kreativ Rallye war ein großer Erfolg, alle Veranstaltungen waren bereits nach 48 Stunden ausgebucht und somit war die Vorfreude der Besucher entsprechend groß. Dies machte
sich gleich am Eröffnungsabend bemerkbar. An einem kalten Samstagabend wurden alle Besucher in der Riff Bermudahalle mit einer heißen Gratis-Currywurst empfangen. Prächtige Stimmung
herrschte bereits bei den Ruhrgebeatles, einer mit vier Akustik-Gitarren „bewaffneten“ Kapelle, die mit wunderbaren Interpretationen von Beatles-Klassikern das Publikum restlos begeisterte.
So kam, was kommen musste, die Ruhrgebeatles wurden unter lautem Applaus aufgefordert Zugaben zu spielen. Die vier Herren ließen sich nicht lange bitten und unter frenetischem Jubel wurden die Gitarren um 20:05 Uhr zur Umbaupause an die Seite gestellt. Die Stimmung wurde immer besser und die Vorfreude auf das Konzert von Thomas „Johnny Cash“ Anzenhofer war riesig. Unter lautem Jubel betraten 4BoysNamedSue die Bühne und es folgte ein Feuerwerk aus Johnny Cash und anderen Country-Klassikern. Ein Highlight war sicherlich die wunderbare Coverversion von Depeche Mode‘s „Personal Jesus“. Die Band hatte zu jeder Zeit Alles im Griff und der sehr gute Sound trug zu einem gelungenen Konzert maßgeblich bei. Um 22:05 Uhr ging
ein fantastisches Konzert zu Ende und ein zufriedenes Publikum nach Hause.

Interview mit Johnny Silver

Für Tausende von Beatles-Fans weltweit ist Johnny Silver das John Lennon Double schlechthin. Er ist Star der Liverpooler Beatles Week, die jedes Jahr Heerscharen von Fans anzieht. Doch Silver covert nicht nur Songs der Beatles oder Solosongs von John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr, er setzt bei seinen Interpretationen eigene Akzente und ist ein Meister an der Gitarre.

Im Rahmen der Bochumer Kreativ Rallye gab Johnny Silver ein ausführliches Interview über seine Musik. Das komplette Interviwe ist in der Aktuellen ausgabe von Bochum macht Spaß zu finden.

Außerdem dürfen wir Jhonny Silver zum Ruhrgebealtes Stammtisch am 14.062018 bei uns in Bochum begrüßen.

Wegbegleiter von Paul McCartney zu Gast beim Stammtisch

Dominik Schirmer singt und erzählt beim Ruhrgebeatles-Stammtisch. Er ist Absolvent und Dozent der Liverpooler McCartney-Akademie.

Für sie hat wohl jede Woche acht Tage, und ist jede Nacht die nach einem harten Tag. Die Ruhrgebeatles leben in der Welt der Beatles, denken darin und nur daran. Eben „Eight days a week“, und „A hard day’s night“.Wenn dann noch jemand kommt, der persönlich mit Sir Paul McCartney zu tun hatte, bleibt kein Plätzchen frei beim Stammtisch in der Ritterburg neben dem Stadion.

Dabei ist der Gast des Abends 1976 in Hagen geboren. Und in Liverpool waren viele der inzwischen schon 70 Ruhrgebeatles schließlich auch schon – sogar mehrfach. Aber Dominik Schirmer, zum zweiten Male hier, war mit 35 Jahren jüngster und gleichzeitig erster ausländischer Dozent der „Lipa“, des Liverpool Institute for Performing Arts, der Universität für Darstellende Künste, die ins Leben gerufen wurde von eben Paul McCartney. Auf einen Bittbrief hin, und unter anderem von der Queen gesponsert mit 300 Pfund.

 

Alle kennen den Text

Der Mann an Mikro und Gitarre trifft den Nerv der Fans in Bochum. Angekündigt war er als „Wegbegleiter McCartneys“. Er unterbricht die bunte Schilderung: „Wir singen erst mal einen“. Alle kennen den Text, natürlich, „Eight days“.

 

„Immer noch total surreal“, kommentiert Schirmer lächelnd und kopfschüttelnd dann das Foto, auf dem McCartney ihm die Hand schüttelt. Geträumt hatte er von der Lipa schon lange, hat sich das Gitarre und Klavier spielen selbst beigebracht, ging ins holländische Enschede, um Jazzklavier zu studieren.

8000 Bewerber auf 30 Plätze

Auf 30 Plätze an der Liverpooler Akademie kamen damals, 1996, „ungefähr 8000 Bewerber“, darunter eben er. 2001 fand er Aufnahme, verlegte sich auf Komposition. Und wurde zum Einzelunterricht in Songwriting und Improvisation vorgeschlagen, bei „Paule“, wie er ausnahmsweise sagt. Graduierte 2008, Fotos von der Urkunde und der Feier in der Robe und mit Mütze werden an die Wand projiziert. McCartney lasse es sich nicht entgehen, jedes Jahr zu kommen, erklärt Schirmer.

Auf Kreuzfahrtschiffen unterwegs

Einen Song aus dem Unterricht kündigt er breit lächelnd an, er heißt „Too sad to cry“ und stammt aus seiner Feder. 2008 hat er seine erste CD vorgestellt, „A day in the top of the tree“. Streift kurz seine weitere Geschichte und Entwicklung, ganz kurz, völlig uneitel. War auf Kreuzfahrtschiffen unterwegs, hat Filmmusiken gemacht, drei Alben inzwischen.

Alle singen mit bei „All my loving“

Er muss sich nicht anstrengen, um an diesem Abend immer wieder auf den Nerv und den Takt der Ruhrgebeatles zurückzukommen. Erzählt „In Liverpool ist immer irgendwie ‘was los, ist immer Musik, die Beatles mussten einfach daher kommen“. Die Fangemeinde applaudiert, singt wieder mit, alle, diesmal „All my loving“.

Diesmal hat Schirmer allerdings noch eine Spezialität zu bieten. Vor der Pause und dem Beatles-Quiz hebt er seinen „Partner“ auf einen Stuhl am Mikro. Begeisterter Applaus und „Zugabe“-Rufe sind sicher, als er mit Stiefsöhnchen Michel (3) „Yellow submarine“ singt.

 

https://www.waz.de/staedte/bochum/nord/wegbegleiter-von-paul-mccartney-zu-gast-beim-stammtisch-id213476193.html

Neues von den Ruhrgebeatles

Wunschkonzert der Ruhrgebeatles On Guitar

Was war das wieder einmal für ein gelungener Abend. Der mittlerweile 16. Stammtisch unserer Ruhrgebeatles stand ganz im Zeichen eines Wunschkonzertes „unserer Band“. Seit einem Jahr gibt es nun schon die „Ruhrgebeatles On Guitar“ und zu Ihrem Repertoire gehören mittlerweile fast 100 Songs. Das kann sich nicht nur sehen, sondern auch hören lassen. Was haben die Mitglieder der Band an Zeit investiert, um in so kurzer Zeit so weit zu kommen. Da wurde geprobt, bis die Finger weh taten, da wurde Griff um Griff einstudiert, Akkord um Akkord, Texte, Nuancen, Details usw. Ich persönlich durfte das Wachsen dieses Projektes stets persönlich miterleben, denn die Proben fanden alle im hauseigenen Keller statt. Zum ersten Mal konnte ich verstehen, was es bedeutet, in einer solchen Form oder besser gesagt, Formation zu musizieren. Dass man die nötige Begeisterung für die Musik mitbringen muss, das ist sicherlich schon fast selbstverständlich, dass man ein gewisses Talent haben sollte, das war mir bewusst und dass es menschlich in der Gruppe stimmen sollte, auch das lag auf der Hand.

Schnell wurde deutlich, dass sich jeder der Musiker einzelne Aufgabenbereiche suchen musste, die es galt anzugehen. Dass sich im Laufe der Proben unterschiedlichste Stärken auf Instrumenten und im Gesang entwickelten, stellte sich sehr bald heraus. An dieser Stelle könnte ich Beispiel um Beispiel geben, aber das würde zu einem fast endlosen Bericht über die vielen Baustellen eines solchen Projektes führen. Zum ersten Mal hatte ich verstanden, welche Fülle an Aufgaben die Bandmitglieder angenommen hatten und was es bedeutet, eine Idee mit Leben und Strukturen zu füllen. Zurück aber zum 16. Stammtisch.

50 Songs hatte die Band den Mitgliedern unserer musikalischen Gemeinschaft vorgeschlagen. Jedes Mitglied konnte sich „seine 3 Lieblingssongs“ wünschen und dafür abstimmen. So ergaben sich die Top 15 Titel der Ruhrgebeatles. Einige Songs gefällig? I Should Have No Better – I‘m A Loser – Girl – Norwegian Wood –You‘ve Got To Hide Your Love Away – Hey Jude – Let It Be. Aber nicht nur Beatles Songs standen auf dem Programm. Hier noch ein paar weitere Beispiele:Who‘ll Stop The Rain – Wonderful Tonight – As Tears Go By – Teenager In Love- Mr. Tambourine
Man.

Letztendlich hier die Top 3 des Wunschkonzertes: 3. Platz: In My Life (Beatles) 2. Platz: Stand By Me (John Lennon) 1. Platz: Ferry Cross The Mersey (Garry and The Pacemakers)

Mit der Nummer Eins schließt sich dann auch wieder ein Kreis, der im August 2016 in Liverpool seinen Ursprung hatte, denn dort, an einem herrlich sonnigen Tag, direkt am Mersey, entstand die Idee eine Band zu gründen. Unser nächster Stammtisch, zu dem wir einen besonderen Gast begrüßen dürfen, findet am 15.2.2018 wie immer in der Ritterburg direkt neben dem Vonovia Ruhrstadion statt. Mehr über uns finden Sie unter www.ruhrgebeatles.de und
natürlich auch bei Facebook.

Ruhrgebeatles gründen Band aus dem Stammtisch

Die Idee entstand während einer Reise auf den Spuren der legendären Pilzköpfe in Liverpool. Geprobt wird in einem Keller in Stiepel.

„Norwegian Woods“ von den Beatles klingt aus dem Keller der Fiedlers bis hoch in die Küche. Gespielt wird das Stück von Hannes Fändrich, Jochen Schneider, Engelbert Peternelly und Glenn Fiedler an der Gitarre. Sie nennen sich die „Ruhrgebeatles on Guitar“ und haben aus dem Stammtisch Ruhrgebeatles heraus die Band vor circa einem Jahr gegründet.

Im August am Mersey River

„Die Idee zu einer Band kam mir in Liverpool an einem wunderschönen Augusttag“, erklärt Norbert Fiedler. Er ist zwar nicht Teil der Band, dafür aber sein Sohn Glenn. „Ich saß am Mersey River und hörte just in dem Moment ,Ferry cross the Mersey’ von Gerry and The Pacemakers. Danach wollte ich unbedingt eine Band gründen“, erzählt Norbert Fiedler weiter.

Er und Jochen Schneider waren zu der Zeit in Liverpool auf der Beatles Week. In dieser Woche werden Konzerte an einer Adresse in der Stadt gegeben, wo sich John Lennon und Paul McCartney zum ersten Mal trafen. „Jeder Beatles-Fan muss mal dort gewesen sein“, erzählt Jochen Schneider. „Ich war insgesamt schon sechs Mal auf der Beatles-Week.“

Stammtisch trifft sich in der „Ritterburg“

Die vier Bandmitglieder waren vorher schon Teil des Stammtisches „Ruhrgebeatles“. Alle zwei Monate trifft sich dieser Stammtisch in der „Ritterburg“ an der Castroper Straße in Grumme. „Wir sitzen aber nicht nur zusammen beim Bier und quatschen, wie man sich so einen Stammtisch vorstellt“, erzählt Norbert Fiedler. Es wird ein Beatles-Quiz veranstaltet. Reden werden gehalten, und alle vier Monate treten die „Ruhrgebeatles on Guitar“ auf.

Norbert Fiedler schrieb eine E-Mail an alle Mitglieder und so fanden sich die vier Musiker für die Band. „Wir versuchen, einmal pro Woche zu proben, besonders vor Auftritten“, erzählt Glenn. Die Band hatte schon vier Auftritte, einen davon im Kunstmuseum Bochum. Der nächste Auftritt folgt am 14. Dezember. An diesem Tag ist der Weihnachtsstammtisch und die Band spielt extra für die Stammtischmitglieder deren 15 Lieblingslieder der Beatles Zuvor wurden 50 Songs vorgeschlagen und alle Stammtisch-Mitglieder konnten abstimmen.

Wunschkonzert geplant

„Wir möchten ein Wunschkonzert für alle veranstalten. Wir sind ja durch unseren Stammtisch entstanden“, betont Glenn Fiedler. Die Mitglieder spielen alle Gitarre, Hannes, Jochen und Engelbert singen. Die Band beherrscht 80 Lieder der Beatles, 50 davon sind bühnenreif. Momentan wird im Keller der Fiedlers in Stiepel geprobt. Den Keller nennen sie liebevoll „Cavern Club“, da die Beatles in diesem Club in Liverpool 292 Mal aufgetreten sind.

In seinem Keller hat Norbert Fiedler ein eigenes kleines Museum mit 5000 Beatles-Artikeln aufgebaut. Doch der Raum ist zum Proben zu klein. „Momentan geht es noch, aber mit der ganzen Technik ist hier zu wenig Platz. Deshalb suchen wir einen Proberaum in Bochum“, erzählt Norbert Fiedler. „Der Vermieter würde bestimmt ein Konzert umsonst besuchen können“, lacht er.

Jana Freund: https://www.waz.de/staedte/bochum/ruhrgebeatles-gruenden-band-aus-dem-stammtisch-id212576175.html 

 

Das Beste der Musik steht nicht auf dem Notenblatt

Als wir im Mai 2015 unseren Beatles-Stammtisch starteten, konnte niemand ahnen, was daraus einmal werden würde. Klar, wir unterhalten uns gerne über „unsere musikalisch aufregende Zeit“ und wir hören auch heute noch liebend gerne die Musik aus den 60er Jahren, wir unternehmen aber auch viel zusammen, besuchen z.B. kulturelle Ereignisse, reisen gerne usw. Wer konnte voraussehen, dass sogar Freundschaften durch die Musik entstehen und dass Menschen, die sich noch nie zuvor gesehen hatten, miteinander umgehen, als würden sie sich schon ganz lange  kennen. Die Musik hat uns, die Mitglieder des Beatles Stammtisches Bochum, also zusammengeführt oder wieder zusammengeführt? Da trifft man einen alten Schulkameraden, den man seit mehr als 50 Jahren aus den Augen verloren hat, da spricht man mit Bochumern und weiß hinterher, dass wir uns garantiert in der Zeit 1960 – 1970 (oder wann auch immer) schon in den Discotheken begegnet sein müssen. Ein wenig haben wir uns sicherlich verändert, aber die Lokale, die es ja damals doch sehr überschaubar gab, sind immer noch in Gedanken da, egal ob Fifty Fifty, E1, Palette, Kessy oder der Star Club auf der Hattinger Straße! „Klar, da war ich doch auch.“ „Weißt Du noch, damals Tony Sheridan live im Star Club Bochum?“ „Ach, in der Palette habe ich meine erste Freundin kennengelernt.“ „Dich habe ich doch auch schon gesehen. War das nicht bei Bobby Linden in der Tanzschule?“ Und so ist in gut 2 Jahren etwas zusammengewachsen, was man auch in vielen Fällen als eine Gemeinschaft mit einer gewissen Verbundenheit zum Nächsten bezeichnen kann. Es ist einfach ein soziales Gefüge entstanden. Da ist der Eine für den Anderen da und das nicht nur, wenn es um Ergänzungen von einzelnen persönlichen Beatles-Sammlungen geht. Nein, da gibt es mittlerweile auch den Krankenbesuch und das Telefonat, um einfach seine Hilfe anzubieten oder man steht Mitgliedern in kritischen Lebenssituationen helfend zur Seite. Und das alles haben wir den Beatles zu verdanken? Wenn man so will, ja, dann ist es so! Als unsere Eltern damals von einer vorübergehenden Erscheinung sprachen, haben wir es vielleicht sogar geglaubt. Heute wissen wir es besser.

Musik verbindet!

Sie verbindet fast 70 Mitglieder unserer Gemeinschaft und sie verbindet Generationen, denn auch junge Menschen kommen gerne zu unserem Stammtisch. Sie lässt aber auch Erinnerungen leben und gibt uns Freude und Frohsinn und dieses folgende Zitat aus dem Jahr 1937 gilt sicherlich in einer besonderen Weise für die Beatles, unseren musikalischen Idolen, die für uns wirklich einmalig waren.

„Popgruppen setzen auf Einmaligkeit – und kommen immer wieder.“

24 Ruhrgebeatles auf der Beatles Week 2017 in Liverpool

5 Tage Liverpool auf den Spuren der Beatles. Fast ein Jahr geplant und nun Wirklichkeit geworden.

Mit dem Flieger ging es von Düsseldorf nach Manchester, dann weiter mit dem Zug nach Liverpool. Schon am frü- hen Morgen stehen wir in der Stadt, dort, wo Vieles begann. Katharina Riedl wartete schon auf uns, um uns „ihr“ Liverpool zu zeigen. Die Wienerin und Autorin des Buches „Mit John Lennon durch Liverpool“ hatte sich so Einiges vorgenommen und startete sozusagen als Warm up direkt mit einer Stadtführung. Vorbei am Cavern Club, in dem die Beatles 292 mal spielten und vielen anderen für Beatles-Fans historischen Stätten, ging es zum Mersey River, wo die Fähre schon zum Ablegen bereit stand.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Woolten, dorthin, wo am 6.7.1957 eine schicksalhafte Begegnung stattgefunden hat. Auf einem Fest an der St. Peter Church lernten sich John Lennon und Paul McCartney kennen. Wir treffen Julia Baird, die Halbschwester von John und werden immer wieder von vielen Menschen angesprochen, die mittlerweile auch die Ruhrgebeatles aus Bochum kennen.

Überhaupt, die Herzlichkeit und Freundlichkeit von den Liverpudlian ist einfach überwältigend.

Ein besonderer Menschenschlag im Westen von England, der uns in den nächsten Tagen immer wieder begegnen und überraschen wird. In Wolllten stehen auch die Häuser von Lennon und McCartney, die heute im Besitz des National Trust sind und auch verwaltet werden. Wir hatten natürlich rechtzeitig die Buchung vorgenommen und so standen wir dann dort, wo die beiden Musiker einmal einen Großteil ihrer Jugend verbracht haben und viele ihrer Kompositionen entstanden sind. Die Guides führten uns durch die Zimmer und berichteten uns ohne große Aufgeregtheit, wie sie hier lebten und sich trafen um z.B. „She loves you“ zu komponieren. Am nächsten Tag gab es noch einen Beatles-Flohmarkt, auf dem wirklich jeder Sammler fündig werden konnte und am Abend wurde für zwei von uns noch ein weiterer Traum wahr, denn an der An eld Road spielte der FC Liverpool gegen Arsenal London und zwei der Ruhrgebeatles hatten noch Tickets bekommen. Dass die Reds dann auch noch 4:0 gewonnen haben, war die Krönung für dieses Erlebnis. Auch an den Tagen drei und vier gab es noch unglaublich viel zu erleben. Ein Highlight war z.B. die Beatles-Story an den Albert Docks, aber Alles hier auf einer Seite aufzuzählen würde den Rahmen dann doch tatsächlich sprengen. Vielleicht sind Sie ja beim nächsten Mal auch dabei!

Unser nächster Stammtisch ndet am 19.10.2017 statt.

Bis dahin und Glück auf!
Ihr Norbert Fiedler

Auf den Spuren der Beatles in Hamburg

Wir waren diesmal in Hamburg auf den Spuren der Beatles in Hamburg unterwegs. Wir besuchten mit einer schlagkräftigen Beatles-Truppe nicht nur den berühmten Star Club, sondern auch den Kaiserkeller, das Indra und das Top Ten, alles bekannte Namen der 60-er Jahre auf der damals sündigsten Meile der Welt. Mitten- drin waren damals die Beatles und heute, 55 Jahre später, nun auch die Ruhrgebeatles.

Drei Tage Hamburg standen auf dem Programm. Wir besuchten nicht nur die Sehenswürdigkeiten der Beatles, sondern auch viele andere Highlights der weltbekannten Hafenmetropole. Alles war wie immer gut geplant und perfekt organisiert. Die Beatles-Fachfrau Stefanie Hempel wartete schon auf uns auf dem Beatles Platz. Von dort aus ging es los. Gute drei Stunden führte Sie uns an viele Orte, die für die Beatles-Fans einfach ein absolutes Muss sind.

THERE ARE PLACES I REMEMBER

„No Hamburg, no Beatles,“ sagt der große Beatles-Autor Mark Lewisohn. Und es gibt sie noch, all die Orte, an denen die Fab Four zu der Band heranwuchs, die die Welt später im Sturm eroberte. Unzählige Geschichten spielen in den Straßen und Hinterhöfen St. Paulis und dann standen wir dort, wo Vieles begann, an den Clubs, in denen die Beatles Nächte lang gespielt haben: Vor dem Bambi Kino, welches ihnen als Unterkunft diente, im Hinterhof, wo einst John Lennon in einem alten Eingang fotografiert wurde und genau das Foto entstand, das viele Jahre später auf dem „Rock ́n ́Roll“-Cover legendär wurde. Natürlich stand noch Vieles mehr auf dem Programm, doch das Alles hier aufzuzählen, würde den Rahmen wohl sprengen.

Am Ende der Reise gab es nur einen Tenor: Da müssen wir nächstes Jahr noch einmal hin. Also auf geht es in 2018wieder nach Hamburg und vielleicht ist dann der ein oder anderer Leser mit dabei. Unser Stammtisch freut sich auf euch.

Bis dahin und Glück auf!

Neues von den Ruhrgebeatles

Eine „eigene Band“ des Ruhrgebeatles Stammtisches – Von der Idee bis zur Umsetzung

Wir schreiben August 2016. Die Sonne reflektiert sich auf dem breiten Strom des Mersey Rivers.

Eine wunderbare Stimmung herrscht in der Stadt der Beatles. Wir sitzen auf einer Dachterrasse eines Beatles Museums in Liverpool. Aus dem Lautsprecher klingt „ Ferry cross the Mersey“ von Gerry and the Pacemakers. Wir schauen hinüber zu den drei Grazien, den mächtigen und prunkvollen Gebäuden dieser schönen Stadt. Davor, fast ganz vorne am Fluss, die in Bronze sich dem Wasser und symbolisch der Welt zugewandten Statuen der Fab Four, der Beatles.

Ein herrlicher Tag, eine besondere Stimmung und es ist Beatles-Woche in Liverpool.

Mit 14 Ruhrgebeatles haben wir uns von Bochum aus auf den Weg nach Liverpool gemacht und wir haben diese Zeit in vollen Zügen genossen.

Wir waren im berühmten Cavern Club, dort, wo die Beatles am Anfang ihrer Karriere legendäre Auftritte spielten und wir waren in den Geburtshäusern von John Lennon und Paul in den Clubs unsere Musik gehört und viele Menschen getroffen, die ebenso wie wir, diese unvergessene Zeit immer wieder aufleben lassen. Überall in dieser Stadt lebt die Musik und es leben die Beatles.

Einer sagt fast murmelnd: So eine Band, das wäre doch was Schönes!

Da war sie leise ausgesprochen, eine Idee. Nur eine Idee? Seit dieser Minute hat sie uns nicht mehr losgelassen. Noch im Zug auf der Rückfahrt nach Manchester wurden erste Gespräche geführt, sich ausgetauscht, diskutiert und plötzlich war es wie ein Virus. Er lies uns nicht mehr los und wir wollten ihn auch gar nicht mehr los werden.

Kaum zu Hause angekommen erfolgte ein Aufruf an alle Ruhrgebeatles und schon hatten sich schnell Stammtisch-Mitglieder gefunden, die es kaum erwarten konnten, damit zu beginnen, eine Band zu formen. Kurz gesagt, drei Auftritte haben die Jungs mittlerweile über die Bühne gebracht und die Resonanz war einfach nur toll.

Wenn Sie lieber Leser das erleben würden, mit welcher Freude und Lust plötzlich Menschen unterschiedlichsten Alters miteinander musizieren, ich glaube, auch Sie hätten Ihr Vergnügen daran.

Auf jeden Fall sind die Ruhrgebeatles jetzt froh und glück- lich darüber, dass wir jetzt unsere „eigene Band“ haben. Da die vier Musiker ausschließlich mit Gitarren spielen, gibt es natürlich auch einen Namen, der das zum Ausdruck bringt: „Ruhrgebeatles On Guitar“.

An dieser Stelle lieber Leser, eine Frage bzw. Bitte: Unsere Musiker suchen noch einen Proberaum. Vielleicht fühlt sich ja jemand angesprochen oder hat eine Idee, wie er uns weiterhelfen kann. Vielen Dank an die Musikfreunde unter Ihnen im Voraus.

Übrigens fahren dieses Jahr schon wieder 24 Ruhrgebeatles nach Liverpool zur Beatles Week. Mal schauen, mit welchen Ideen sie diesmal zurückkommen.

6 Stammtische finden pro Jahr statt. An 3 Terminen spielen die Ruhrgebeatles On Guitar.

Wer also Lust auf tolle und melodische Musik aus den 60-er Jahren hat, der besucht einfach mal einen unserer Stammtische.

Bis dahin und Glück auf!